Waneck: Finanzielle Absicherung der Sterbekarenz in Ausarbeitung

Verhandlungen laufen auf Hochtouren

Wien, (BMSG) - Ausgesprochen positiv bewertete heute FP-Gesundheitsstaatssekretär Univ. Prof. Dr. Reinhart Waneck den Beitrag der Caritas zur Sterbekarenz. "Derzeit laufen die Verhandlungen mit dem Finanzminister auf Hochtouren, die Sterbekarenz auf gesunde finanzielle Beine zu stellen. Ich erwarte bald ein Ergebnis", betonte Waneck. *****

"Als Gesundheitspolitiker und Arzt ist es mir ein besonderes Anliegen Patienten ein menschenwürdiges Leben bis zum Tod zu gewährleisten", so Waneck. "Es geht darum, die Lebensqualität schwerstkranker Menschen zu verbessern, Schmerzen zu lindern und dem Kranken beziehungsweise Sterbenden in jeder möglichen Form zu helfen und menschliche Zuwendung zu geben", betonte Waneck.

"Die Verhandlungen mit dem Finanzminister verlaufen äußerst positiv, was auf eine baldige Vereinbarung schließen lässt", so Waneck. Derzeit, so Waneck, stünden mehrere Modelle zur finanziellen Absicherung der Sterbekarenz zur Verhandlung.

Erfahrungen der Hospizbewegung hätten eindrucksvoll gezeigt, dass Menschen, obwohl sie unheilbar krank seien, bis zuletzt leben wollen, wenn ihnen eine qualifizierte Schmerztherapie und individuelle Pflege und mentale Unterstützung geboten werde. Parallel dazu müsse auch die Verbesserung der Vernetzung zwischen stationären und ambulanten Einrichtungen sowie mobilen Diensten erreicht werden, betonte Waneck.

Weiters strebe das Staatssekretariat eine Verbesserung der berufsübergreifenden Zusammenarbeit an den Schnittstellen Spital -Hausarzt - Hauskrankenpflege - Hospizdienst an, um den Kranken den Verbleib in ihrer gewohnten Umgebung zu ermöglichen. "Es gibt keine Heilung für den Tod - also gestalten wir ihn so menschenwürdig wie möglich", schloss Waneck. (Schluss)

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