Kritik am Pflegeheimgesetz geht ins Leere

LH Sausgruber: Vorarlberg nimmt im Pflegebereich eine Vorreiterrolle ein

Bregenz (VLK) - Das soziale Pflegenetz in Vorarlberg ist vorbildlich, die künftigen Herausforderung sind im regionalen Bedarfs- und Entwicklungsplan im September 2001 klar
festgelegt worden. Landeshauptmann Herbert Sausgruber weist
die heute, Donnerstag geäußerte Kritik der beiden Grünen Landtagsabgeordneten Mandak und Rauch am neuen
Pflegeheimgesetz zurück. ****

Der Landeshauptmann führt mehrere Gründe für die
vorbildliche und flächendeckende Pflegebetreuung in
Vorarlberg an: "Als erstes Bundesland hat Vorarlberg vor
nunmehr zehn Jahren das Pflegegeld eingeführt. Gemeinsam mit Einrichtungen wie der Hauskrankenpflege, die in Vorarlberg österreichweit am besten ausgebaut ist, sind damit optimale Bedingungen für die pflegebedürftigen Menschen in unserem
Land gegeben".

Auch für die zukünftigen Entwicklungen im
Pflegeheimbereich hat man vorgesorgt, betont Sausgruber. Im regionalen Bedarfs- und Entwicklungsplan ist der stufenweise
Umbau der insgesamt 2035 Altersheimplätze in Pflegeheimplätze
bis zum Jahr 2010 festgelegt. Ab 2011 bis 2020 werden dann zusätzliche 800 Pflegeheimplätze geschaffen. Sausgruber: "Die Kritik der Grünen geht somit vollkommen ins Leere".

Infrastrukturvorhaben

Auch der Vergleich der Grünen mit den Investitionen in die Infrastruktur, wonach 500 Millionen Euro allein in den
Straßenbau investiert würden, ist nicht nachvollziehbar: Die
im Generalverkehrsplan des Bundes für Vorarlberg festgelegten Projekte beziehen sich sehr stark auf den Ausbau der Schiene,
wie der zweigleisige Ausbau der Arlbergstrecke zwischen
Bludenz und Braz, der Ausbau des Bahnhofs Feldkirch im Schienenbereich oder der im Rheintalkonzept vorgesehene
Ausbau der Bahnhöfe Dornbirn und Rankweil. "Einen Vergleich
dieser Investitionen mit den Investitionen in das soziale
Pflegenetz herzustellen ist einfach unzulässig und entbehrt jeglichem Sinn für Realität", so Landeshauptmann Sausgruber abschließend.
(tm,nvl)

Rückfragen & Kontakt:

Redaktion/Chef vom Dienst
Tel.: 05574/511-20141
Fax: 05574/511-20190
Hotline: 0664 625 56 68 oder 625 56 67
email: presse@vorarlberg.at
http://www.vorarlberg.at

Landespressestelle Vorarlberg

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVL/NVL