2001 - ein stürmisches Jahr für die Pensionskassen

Trotz Börsenturbulenzen gute Ergebnisse - Anzeichen stehen weiter auf Wachstum

Wien (PWK043) - "Das vergangene Jahr war - nicht zuletzt aufgrund der Ereignisse des 11. Septembers - ein schwieriges Börsenjahr und hatte natürlich auch Auswirkungen auf die österreichischen Pensionskassen. Trotz der Turbulenzen auf den internationalen Finanzmärkten konnten die Pensionskassen jedoch ein herzeigbares Ergebnis erzielen", zeigt sich Dietmar Neyer, Vorsteher des Fachverbandes der Pensionskassen, erfreut.

2001 lagen die Ergebnisse der insgesamt 107 Veranlagungs- und Risikogemeinschaften der 19 Pensionskassen, davon 7 überbetriebliche, zwischen -5 und +5 Prozent. Im Jahr davor wurden Ergebnisse zwischen -2 und +6 Prozent erzielt. Im Durchschnitt haben die Pensionskassen eine negative Performance von etwa 1,5 Prozent aufgewiesen. "Die erzielten Renditen sind daher unter den gegebenen Bedingungen im Jahr 2001 als gut zu bezeichnen. Betrachtet man die Zahlen über einen längeren Zeitraum, zeigt sich, dass die einzige richtige Betrachtungsweise eine langfristige sein kann. Seit Gründung der ersten Pensionskassen1990 wurde das insgesamt allen Kassen anvertraute Kapital um jährlich durchschnittlich 8,1 Prozent vermehrt", betont Neyer. "Die Aufgabe der Pensionskassen, den Lebensstandard zu sichern, wurde eindeutig erfüllt", so Neyer weiter.

Für das Jahr 2002 erwartet Neyer, wie schon im letzten Jahr, eine Steigerung der Zusatz-Pensionisten um 15%. Derzeit gibt es etwa 323.000 Kunden der Pensionskassen, die durchschnittlich ausbezahlte Zusatz-Pension aller österreichischen Pensionskassen liegt bei 508 Euro (7.000 S) im Monat. (GT)

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