BMSG: Großartige Übereinstimmung zwischen Sozialminister Haupt und spanischem Sozialminister Juan Carlos Apricio Perez

Wien (BMSG/OTS) - Dass zwischen ihnen eine großartige Übereinstimmung in inhaltlichen Fragen bestünde, hielten heute der Bundesminister für soziale Sicherheit und Generationen, Mag. Herbert Haupt und sein spanischer Kollege, Sozialminister Juan Carlos Apricio Perez bei einer gemeinsam in Madrid abgehaltenen Pressekonferenz anlässlich des informellen Ministerrates im spanischen Burgos fest.****

Sein spanischer Amtskollege wies explizit auf den Verdienst von Herbert Haupt hin, sich beim informellen EU-Ministerrat Ende Oktober 2000 massiv dafür eingesetzt zu haben, dass die nationalen Gleichbehandlungsministerräte in Zukunft den Schwerpunkt gegen Gewalt an Frauen besonders hervorstreichen und es auch eine eigene Konferenz gegen Gewalt an Frauen geben soll. Dies sei nun am 18./19.2.2002 in Sandiago de Compostella der Fall, nachdem der EU-Ministerrat einen diesbezüglichen Beschluss gefasst hat.

Im Zuge des heute erfolgten Gespräches zwischen Haupt und Juan Carlos Apricio Perez erläuterte Sozialminister Haupt die österreichische Behindertenmilliarde und die damit verbundenen Initiativen, die Frauen mit Behinderung in Beschäftigung bringen. Ebenso sei auch die Thematik der EU-Osterweiterung behandelt worden, mit all den Facetten und sozialen Aspekten der Beschäftigung. Dabei konnten die beiden Minister große und aussagekräftige Übereinstimmungen der Positionen beider Länder in den Bereichen Soziales, Frauen und Beschäftigung feststellen.

Der spanische Sozialminister betonte weiters, dass Spanien und Österreich innerhalb von Kerneuropa zwei ganz wichtige Länder seien, die Kerneuropa eben von westlicher und östlicher Seite her umschließen. Ebenso bestehe innerhalb der spanischen Präsidentschaft eine ausgezeichnete Übereinstimmung der beiden Länder in den wesentlichen Fragen. Erneut verwies hier der spanische Kollege auf Herbert Haupts Vorstoß in Sachen Frauenkonferenz. Stolz präsentierte Haupt in Hinblick auf die in Spanien stattfindende Konferenz des Alterns das österreichische Modell der Senioren als vierten Sozialpartner.

In weiterer Folge sei ebenso über die Integration von Ausländern und die damit in Beziehung stehenden Wanderbewegungen innerhalb Europas in bezug auf die Osterweiterung konferiert und gesprochen worden, wobei Spanien ebenso auf die notwendige Unterscheidung zwischen Flüchtlingen nach der Genfer Konvention und solchen, die lediglich wirtschaftliche Gründe hätten, hingewiesen habe. Beide Minister unterstrichen abschließend nochmals die hervorragende Zusammenarbeit zwischen Spanien und Österreich und zeigten sich hocherfreut über die inhaltlich weitest mögliche Übereinstimmung in sachlichen Fragen. (Schluss) bxf

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