Angleichung an EU, insbesondere an Nachbarländer Österreichs nötig

Rossmann: "Derzeitige Regelung des Gewerbezugangs stellt eine klare Inländerdiskriminierung gegenüber anderen EU-Bürgern dar!"

Wien (BMWA/OTS) - Tourismus-Staatssekretärin Mares Rossmann betonte heute neuerlich, dass eine Liberalisierung des Gastgewerbes endlich die dringend notwendige Angleichung Österreichs an die EU bringe. "Die derzeitige Regelung des Gewerbezugangs stellt eine klare Inländerdiskriminierung gegenüber anderen EU-Bürgern dar", kritisiert Rossmann.***

Rossmann wies in diesem Zusammenhang auf das geltende deutsche Gaststättengesetz hin. In diesem ist festgehalten, dass für die Erteilung einer Erlaubnis zur Eröffnung einer Gaststätte lediglich der Nachweis eines 7-stündigen Kurses bei der Industrie- und Handelskammer über lebensmittelsrechtliche Fragen zu erbringen sei. Es reiche also allein die Bestätigung eines Kursbesuchs, eine Abschlussprüfung werde nicht verlangt.

In Italien wiederum könne man im Gegensatz zu Österreich sofort nach Absolvierung einer Tourismus-Fachschule oder nach 3-jähriger nachgewiesener Praxis ohne zusätzlichen Befähigungsnachweis einen Betrieb eröffnen.

"Hier unterliegen österreichische Unternehmer eindeutig strengeren Zutrittskriterien als andere europäische Unternehmer. Das ist eine krasse Benachteiligung!", argumentiert Rossmann und fordert gleiches Recht für alle: "Eine Angleichung österreichischer an geltende EU-Bestimmungen, insbesondere an die Nachbarländer Österreichs, ist hier dringend nötig!" (Schluss) bxf

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