Trafikanten halten Jugendschutzbestimmungen ein

Trinkl: Kontrollen von Tipp3-Sportwetten während Währungsumstellung werden abgelehnt

Wien (PWK042) - "Alle österreichischen Tabaktrafikanten wurden bei der Einführung von Tipp3 Sportwetten über die - in den einzelnen Bundesländern unterschiedlichen - Jugendschutzbestimmungen informiert und auf deren Einhaltung vorbereitet", betont Peter Trinkl, Bundesgremialvorsteher der Tabaktrafikanten in der Wirtschaftskammer Österreich, und weist die Vorwürfe von unhaltbarer Fahrlässigkeit bei der Tipp3-Sportwettenannahme durch Tabaktrafikanten entschieden zurück. Laut Aussagen der Wiener Jugendanwaltschaft hätten 39 von 40 "getesteten" Tabaktrafiken im Auftrag von Jugendlichen Tipp3 Sportwetten angenommen. Testkäufe während der heißesten Phase der Währungsumstellung werden von Trinkl als unzumutbar abgelehnt.

In letzter Zeit waren die Trafikanten die Wechselstube der Nation. In den ersten Tagen der EURO-Einführung wechselten zahlreiche ÖsterreicherInnen ihre Schillingrestbestände in Tabakfachgeschäften ein. Fälle, bei denen Konsumenten mit 5.000 Schillingnoten Fahrscheine, Tabakwaren und Glückspieleinsätze bezahlen, waren keine Seltenheit. "Dass es in einer derart angespannten Ausnahme-Situation nicht auch noch in allen Fällen zu Alterskontrollen kommen kann, ist nachvollziehbar und verständlich," so Trinkl. Außerdem könne man davon ausgehen, dass Jugendliche im Auftrag der Erziehungsberechtigten Spieleinsätze abgeben. In diesem Fall erscheint eine Kontrolle nahezu ausgeschlossen.

Das Bundesgremium zeigt sich aber bereit, den österreichischen Trafikanten erneut die Jugendschutzbestimmungen mittels Aussendungen in Erinnerung zu bringen und auf die Wichtigkeit der Einhaltung dieser Bestimmungen hinzuweisen. (EBK)

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