Analyse der Trinkwasserressourcen in den Regionen

LH Sausgruber: Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen, Verbesserung der regionalen Infrastruktur

Bregenz (VLK) - Das Land Vorarlberg lässt derzeit ein überregionales Trinkwasservorsorgekonzept erstellen. Zur
genauen Erhebung der Istzustandes wurde eine Analyse der Trinkwasserressourcen in den Regionen
Klostertal/Arlberggebiet sowie Walgau/Brandnertal/Großes
Walsertal in Auftrag gegeben, informiert Landeshauptmann
Herbert Sausgruber: "Damit soll ein wichtiger Beitrag zur Sicherstellung und Verbesserung der nachhaltigen
Bewirtschaftung der vorhandenen Ressourcen geleistet werden".
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Mit dem "Vorarlberger Trinkwasservorsorgekonzept" sollen
künftig auch Fragen des Trinkwasserschutzes, der Trinkwassernotversorgung und von regionalen bzw. landesweiten Verbundsystemen im Sinne einer hohen Versorgungssicherheit
gezielt beanwortet werden.

Pilotprojekt Montafon

In einer ersten - bereits abgeschlossenen - Phase wurden
alle wesentlichen Daten aller landesweit bedeutenden Quellen, Grundwasserfelder, Brunnen, Wärmepumpen, Grundwasserpegel
sowie Schutz- und Schongebiete erhoben. Anschließend wurde
ein Pilotprojekt für das Untersuchungsgebiet Montafon einschließlich Bludenz, Bürs und Stallehr erarbeitet. Nunmehr sollen die Regionen Klostertal/Arlberggebiet bzw. Walgau/Brandnertal/Großes Walsertal folgen. Die Vergabe
dieser beiden Aufträge erfolgte an eine Bietergemeinschaft
von drei heimischen Zivilingenieurbüros.

EU-Regionalförderung

Das Projekt "Vorarlberger Trinkwasservorsorgekonzept" wird
im Bereich der "Ziel 2 neu Gemeinden" mit Mitteln der EU
finanziell unterstützt. Als überregionales Trinkwasservorsorgekonzept leistet dieses Projekt einen
wichtigen Beitrag zur Sicherstellung und Verbesserung der nachhaltigen Bewirtschaftung der vorhandenen Ressourcen,
betont der Landeshauptmann: "Es dient damit dem Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und trägt durch Verbesserung der regionalen Infrastruktur zur Stärkung der
Wettbewerbsfähigkeit der Regionen bei".
(tm,nvl)

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