Uni-Reform enthält Forderungen der AktionsGemeinschaft

Bundesobmann Rohr fordert: ,Mehr Mitspracherecht bei studienrelevanten Themen!"

Wien (OTS) - Auf teilweise Zustimmung trafen die jüngst von Ministerin Gehrer angekündigten Änderungen im Diskussionspapier bezüglich Uni-Reform bei Österreichs größter Studierendenfraktion, der AktionsGemeinschaft (AG). Erfreut zeigte man sich darüber, dass endlich langjährige AG-Forderungen Einzug in den Gesetzesentwurf gehalten haben. So hatte die AktionsGemeinschaft schon länger darauf hingewiesen, dass es auch unterhalb des Senats - derzeit das hochrangigste Entscheidungsorgan im Universitätsbereich -beschlussfähige Gremien geben sollte. Eine Forderung, die Bildungsministerin Gehrer nun unterstützt. Bundesobmann Christoph Rohr begrüßte einige der vorgestellten Gesetzesänderungen des Ministeriums. "Damit zeigt sich wieder einmal, dass sich konsequente ÖH-Arbeit im Interesse der Studierenden auszahlt", so Rohr.

Vermisst werde von der AktionsGemeinschaft hingegen nach wie vor die seitens des Wissenschaftsministeriums versprochene "Evaluierung mit Folgen".

Ein besonderes Anliegen der AG - die Mitbestimmung von Studierenden bei studienrelevanten Themen in den Entscheidungsgremien der Universität - sei ebenfalls noch nicht festgelegt. Derzeit sehe der Entwurf einen Anteil von maximal 25 % Studierende vor. Damit wäre es für Professorenkurie und Mittelbau möglich, Einwände und Standpunkte der ÖH-Mitarbeiter einfach zu übergehen. Rohr sieht dadurch eine realistische Mitbestimmung der Studierenden gefährdet:
"In studienrelevanten Themen muss unbedingt Semiparität erreicht werden." Das Ministerium solle diesbezüglich hart formulieren, damit gewährleistet sei, dass dies auch von den Universitäten realisiert werde.

Die jüngsten Erklärungen von Ministerin Gehrer werte die AktionsGemeinschaft als "erstes positives Signal", auch wenn man sich etwas mehr erwartet hätte, meinte der Bundesobmann abschließend.

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AktionsGemeinschaft (ÖH)
Christoph Rohr, Bundesobmann
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