Teilung der Österreichischen Post AG

Wien (OTS) - Das Zusperren vieler Postämter, Kündigungen wurden den Gemeinden bereits zugestellt obwohl es noch immer keine Universaldienstverordnung gibt, ist dem Management nicht genug. Auch die Zustellkonzentrationen welche nicht nur viele Bedienstete wieder zu Pendlern macht und pro Tag eine Kilometermehrleistung von ca. 100.000 km bei der Zustellung mit sich bringt, reicht diesem Management nicht.

Jetzt soll noch in einer Sonderaufsichtsratssitzung die entgültige Teilung der Österreichischen Post AG in vier Geschäftsfelder beschlossen werden. Das Unternehmen Post soll in den Bereich Schalter, KEP (Kurier Express, Paket) Brief und Infomail aufgeteilt werden. Berechnungen der Personalvertretung haben eine katastrophale Gewinn und Verlustrechnung bei drei der vier Geschäftsfelder ergeben.

Sollte es bei dieser Aufsichtsratssitzung am 11. Februar bereits zur Auslagerung und Verselbstständigung des KEP Bereiches kommen (ca. 2400 Mitarbeiter) fordert die Fraktion Christlicher Gewerkschafter in der Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten sofort Gewerkschaftliche Maßnahmen bis hin zum Streik zu beschließen.

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Manfred Wiedner
Vorsitzender FCG Post/Telekom
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