ÖAMTC: Abbruch des Stauexperiments auf der Spittelauer Lände ersparte 11 Millionen Euro

Autofahrer gewinnen mindestens zehn Minuten täglich

Wien (ÖAMTC-Presse) - Vier Wochen nach Abbruch des
Stauexperimentes auf der Spittelauer Lände zieht der Club eine positive Bilanz. "Immerhin sind seit 19. Dezember Kosten in der Höhe von 1,3 Millionen Euro (18 Millionen Schilling) eingespart worden, weil wieder drei Fahrstreifen Richtung stadteinwärts durchgängig befahrbar sind", zeigt sich Karl Obermair, Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung von der letztendlichen Rückkehr zur Vernunft in der Verkehrspolitik der Stadt angetan.

Der zuständige Verkehrsstadtrat Rudolf Schicker hatte nach den massiven Protesten die Zeichen der Zeit erkannt und gehandelt. Denn durch die Wegnahme einer Fahrspur und dem daraus folgenden täglichen Stau auf der drei Kilometer langen Spittelauer-, Heiligenstädter- und Nußdorfer Lände bis zur Nordbrücke zurückreichend, wurden an einem normalen Werktag Staukosten in der Höhe von beachtlichen 109.000 Euro (1,5 Millionen Schilling) produziert. Damit wurden nicht nur die unmittelbar betroffenen Autofahrer direkt belastet, sondern letztlich auch die gesamte Wiener Wirtschaft. Hätte der Flaschenhals Höhe Friedensbrücke ein halbes Jahr lang bestanden, dann wären die Kosten auf 11 Millionen Euro (rund 150 Millionen Schilling) angewachsen.

Doch nicht nur Geld sondern auch enorm viel Zeit wurde den staugeplagten Autofahrern geschenkt. Wäre der Flaschenhals Höhe Friedensbrücke nicht entschärft worden, hätten die Autofahrer im Durchschnitt täglich mindestens zehn Minuten im Stau verbracht. Das jetzt zügige Vorankommen bedeutet eine Zeitersparnis von rund 17 Stunden in sechs Monaten (100 Werktage), für die das Stauexperiment auf der Rossau ursprünglich anberaumt war.

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ÖAMTC-Pressestelle/Sabine Fichtinger

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