Wiener ÖAAB fordert eine Lehrlingsoffensive

Wien, (OTS) 25 Prozent aller österreichischen unselbstständig Beschäftigen arbeiten in Wien, 20 Prozent der österreichischen Bevölkerung lebt in Wien, aber nur 15 Prozent der österreichischen Lehrstellen befinden sich in Wien, darüber berichtete am Donnerstag der Wiener ÖAAB-Obmann und geschäftsführende Klubobmann Dr. Matthias Tschirf in einem Pressegespräch. In den letzten 10 Jahren habe Wien an die 20.000 Beschäftigte verloren, während es österreichweit 80.000 neue Arbeitsplätze gegeben habe. Um die Lehrlingskrise zu lösen, trat Tschirf dafür ein, Betriebe zu fördern, die Lehrlinge ausbilden, Ausländerbeschäftigungen nur für jene Betriebe zu bewilligen, die Lehrlinge ausbilden.

Das Manko im Wiener Lehrstellenangebot betreffe nicht nur die klassischen, sondern auch die neuen Lehrberufe. Diese Situation sei aber nicht nur auf die besonderen Umstände in einer Großstadt zurück zu führen, sondern sei das Ergebnis einer Politik, die seit Jahren Lehrlingsersatz-Strukturen, wie etwa Lehrlingsstiftungen stärker fördert als Anreize zum Einstellen von Lehrlingen zu bieten. Der Wiener ÖAAB trete daher für eine Entideologisierung der Jugendbeschäftigungspolitik ein. Die bewährte duale Berufsausbildung dürfe nicht in Frage gestellt werden.

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