Arbeitszeitflexibilisierung: Junge Industrie fordert Erweiterung

Die Junge Industrie tritt für weitere Schritte im Bereich der Erweiterung der Arbeitszeiten ein

Wien. Die Junge Industrie, die Jugendorganisation der Industriellenvereinigung, hat es sich schon lange zum Ziel gesetzt, sich für die Erweiterung der bestehenden Regelung der Arbeitszeiten massiv einzusetzen. "Im Sinne der EU- Erweiterung geht es hier vor allem auch um die internationale Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes", betont Tom Salzer, Bundesvorsitzender der Jungen Industrie. Salzer, selbst Unternehmer, macht darauf aufmerksam, dass das bestehende Arbeitszeitengesetz mit den darin vorgesehenen Flexibilisierungsregelungen nur dann im Betrieb umsetzbar ist, wenn es entsprechende Regelungen im Kollektivvertrag gibt. "Und das geht nur, wenn sich die Kollektivvertragspartner einer Branche auch einigen", sagt Salzer in einer Presseinformation.

Die Junge Industrie fordert daher, dass es auch für Unternehmen jener Branchen, in denen es noch keine kollektivvertragliche Einigung gibt, möglich wird, dass Arbeitszeitgesetz durch Betriebsvereinbarungen legal umzusetzen. "Es ist nicht verständlich, dass es gesetzliche Regelungen gibt, die für viele Betriebe nicht umsetzbar sind, weil sich die Kollektivvertragspartner, aus welchen Gründen auch immer, nicht einigen können", betont Salzer.

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