ALPHA Österreich: eine Programmvorschau vom 21. bis 25. Jänner 2002

Schwerpunktwoche: 5-teilige Serie "Unser neues Europa"

Wien (OTS) - ALPHA Österreich, das ORF-Programmfenster in
BR-alpha, dem Bildungsspartenkanal des Bayerischen Rundfunks, präsentiert sein Programm fünf Mal pro Woche: von Montag bis Freitag, jeweils von 21.00 bis 21.45 Uhr. Die Woche vom 21. bis 25. Jänner 2002 steht ganz im Zeichen der ORF-Sendereihe "Unser neues Europa". Die Osterweiterung ist neues Thema Nummer eins. Ende des nächsten Jahres sollen die Beitrittsverhandlungen mit Slowenien, Ungarn, Tschechien, Polen und der Slowakei beendet sein, dann könnte die europäische Union bis 2004 einige Mitglieder mehr haben: Diese sind die historischen und zugleich neuen Nachbarn Österreichs.
Die Sendereihe "Unser neues Europa" geht auf alte und neue Probleme ein. Politiker wie Vaclav Klaus, Rudolf Schuster, Wladyslaw Bartoszewski, Janos Martonyi und Günter Verheugen beziehen Stellung. Durch die einzelnen Sendungen führt Günther Ziesel, ihm zur Seite steht eine Komoderatorin aus dem jeweiligen Land.

Montag, 21. Jänner 2002: "Unser neues Europa - Polen: Polka, Fleiß und Kruzifix"
Polen geht nicht nach Europa - Polen ist fester Bestandteil Europas. Mehr als zehn Jahre nach dem Zusammenbruch des Kommunismus: 70 Prozent des Bruttonationalprodukts werden von Privatbetrieben erwirtschaftet, es gibt etwa zwei Millionen Unternehmer, zwei Drittel des Exports gehen in die EU. In keinem osteuropäischen Land hat der Westen so viel investiert wie in Polen. Das Wirtschaftswachstum in den vergangenen Jahren hat nie weniger als 4 Prozent betragen. Fernab von Klischees zeigt die Dokumentation von Alfred Schwarz ein besonderes Porträt des Landes.

Dienstag, 22. Jänner 2002: "Unser neues Europa - Tschechien: Wälder, Pils und Weltkultur"
"Wer über Böhmen gebietet, ist Herr über Europa." Das Sprichwort aus dem Mittelalter verdeutlicht den politischen Stellenwert unserer Nachbarn von einst. Durch den EU-Beitritt wird Böhmen und Mähren neu in das Gesamtbild Europas eingefügt. Wirtschaftlich ist die Verflechtung mit den EU-Ländern so stark, dass der Beitritt zur EU längst geboten scheint. Stolpersteine auf dem Weg der Verständigung sind ebenfalls Thema der Dokumentation von Walter Erdelitsch.

Mittwoch, 23. Jänner 2002: "Unser neues Europa - Slowakei: Tatra, Stolz und Minderheiten"
Seit der neuen Regierung unter Ministerpräsident Dzurinda geht die Slowakei den Weg der Erneuerung. Die Slowakei hat sich in den vergangenen Jahren, meist unbemerkt von seinen Nachbarstaaten, rasch gewandelt. Das Lebensniveau im Großraum Bratislava beträgt 80 bis 90 Prozent des EU-Durchschnitts, nur der Osten des Landes hängt noch nach. Die Dokumentation von Alfred Schwarz zeigt die "unbekannte Slowakei" in ihrer neuen Dynamik.

Donnerstag, 24. Jänner 2002: "Unser neues Europa - Ungarn:
Mulatschag und Mikrochip"
Das Ungarn-Bild der Österreicher ist reichlich unscharf: Die einen denken an preiswerte Friseure, Zahnärzte oder Optiker, die anderen hängen an Vorstellungen wie wilden Reitern, Mulatschag und Cymbalklängen. Ungarn von heute präsentiert sich jedoch engagiert und innovativ. Die Menschen in Ostungarn weigern sich, einem Job hinterherzufahren, bleiben lieber in ihrem Land. Dort liegt die Arbeitslosigkeit bei mehr als zehn Prozent. Einige Österreicher haben die Osterweiterung nicht erst abgewartet. So entstehen unter Konsul Michael Leire Baustoffwerke im Dutzend, der Winzer Franz Weninger keltert gemeinsam mit Attila Gere internationale Spitzenweine, und Familie Fröschl züchtet erfolgreich Quarter-Horses. Eine Dokumentation von Pedro Chlanda und Otto Hörmann.

Freitag, 25. Jänner 2002: "Unser neues Europa - Slowenien: Künstler, Karst und Industrie"
Der Kleinstaat Slowenien will ein eigenes, unverwechselbares Profil entwickeln und kann gleichzeitig mit einer erstaunlichen Vielfalt aufwarten. Slowenien will es erstmals in seiner Geschichte selbst schaffen als gleicher unter gleichen Staaten in der erweiterten EU. Wirtschaftlich will Slowenien zur technisch gut gerüsteten Schnittstelle zwischen Budapest, Wien und dem Adriaraum werden, ohne Korruptionen und unbelastet von Balkan-Querelen. Eine Dokumentation von Georg Dox und Walter Erdelitsch.

ALPHA Österreich, das ORF-Fenster in BR-alpha, dem Bildungsspartenkanal des Bayerischen Rundfunks, kann über die Satelliten ASTRA 1B (analog) und ASTRA 1G (digital) europaweit empfangen werden. Eine Themenübersicht der weiteren ALPHA Österreich-Sendungen finden Sie in ORF TELETEXT auf Seite 308 und im Internet unter http://tv.orf.at/alpha.

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