PRINZ: SCHLUSS MIT DEN HOHEN EIWEISSIMPORTEN!

Stilllegungsflächen für Eiweisspflanzenproduktion nutzen

Wien, 17. Jänner 2002 (ÖVP-PK) Einen dringenden Appell an die Europäische Union richtet heute, Donnerstag, der oberösterreichische ÖVP-Abgeordnete und Landwirt Klaus Prinz, die Eiweisspflanzenproduktion zu fördern. "An die 106.000 ha Stilllegungsfläche werden in Österreich hauptsächlich als Grünbrache genutzt. Im Gegenzug dazu bleibt den Bauern aber nichts anderes übrig, als Eiweisspflanzen teuer aus dem Ausland zu importieren. Hier müssen endlich Anreize geschaffen werden, um auch die heimischen Stilllegungsflächen für die Eiweissproduktion nützen zu können", so Prinz. ****

"Es darf nicht länger bei verbalen Ankündigungen bleiben. Die Bauern brauchen endlich rechtlich gültige Rahmenbedingungen, um ihre Stilllegungsflächen für den Anbau von Erbsen, Sojabohnen und anderen Eiweisspflanzen verwenden zu können", fordert Prinz konkrete Schritte von Agrarkommissär Fischler. Denn lediglich 10 Prozent der Stilllegungsflächen in Österreich werden zur Erzeugung von nachwachsenden Rohstoffen verwendet. "Teure Importfuttermittel sind keine Alternative für die Bauern. Sie wollen endlich ihre brach liegenden Felder sinnvoll zur Eiweisspflanzenproduktion nutzen".

Es geht Prinz aber nicht nur um eine sinnvolle Nutzung von Grünbrachen sondern auch darum, dass sich die Bauern die teuren Importe von Eiweissfuttermitteln in Zukunft sparen können. "Außerdem würde der Eigenanbau etwa von Sojabohnen den Import von möglicherweise gentechnisch verändertem Soja aus dem Ausland einbremsen. Das wiederum stärkt die Qualität unserer heimischen Lebensmittel", gab Prinz zu bedenken.

"Das vergangene Jahr wurde zunehmend mit Ankündigungen verbracht. Nutzen wir das neue Jahr für konkrete Schritte, um den heimischen Bauern ökologisch und marktwirtschaftlich unter die Arme zu greifen", schloss Prinz.
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