Brauner: Strasser soll Harmonisierung endlich durchsetzen

"In 2 Jahren keine einzige positive integrationspolitische Maßnahme gesetzt!"

Wien, (OTS) "Alle, die legal hier leben, sollen auch legal hier ihren Lebensunterhalt verdienen können", mit diesen klaren Worten kritisiert Wiens Integrationsstadträtin Mag. Renate Brauner am Dienstag den neuerlichen Versuch des derzeitigen Innenministers Dr. Ernst Strasser, die Harmonisierung von Arbeits- und Aufenthaltsrecht weiter auf die lange Bank zu schieben. "Strasser hat die völlige Harmonisierung vor knapp einem Jahr versprochen und beim ersten Aufmucken der FPÖ klein beigegeben", so Brauner. Seine ständigen Beteuerungen, diese nun schrittweise umsetzen zu wollen, könne sie deshalb kaum mehr ernst nehmen, stellte Brauner fest.

Sowohl bei diesem so wichtigen Thema als auch beim Integrationsvertrag ist der derzeitige Innenminister gegenüber der FPÖ völlig umgefallen: "Denn auch hier kündigte Strasser vor allem in Bezug auf die Übernahme der Kosten und die zu verpflichtenden TeilnehmerInnen etwas völlig anderes an, als dann nach ersten Prostesten der FPÖ nun angeblich geplant ist", so Brauner. "Strasser ist seit 2 Jahren im Amt - langsam wäre es Zeit, die ersten positiven integrationspolitischen Maßnahmen zu setzen," erklärte Brauner, die abschließend eines klarstellte: "Unter Harmonisierung verstehen wir eine inhaltliche Harmonisierung. Eine reine Parallelschaltung der Verfahren wäre für uns kein ausreichender Schritt." (Schluss) sl

Rückfragen & Kontakt:

www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Mag. Stefan Leeb
Tel.: 4000/81 853, Handy: 0664/22 09 132
e-mail: les@gif.magwien.gv.at

PID-Rathauskorrespondenz:

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK/NRK