Bankomatkarte: Durch Quick-Funktion Gebühren sparen

Wien (OTS) - Durch die vermehrte Nutzung der Bankomatkarte infolge der Euro-Umstellung fällt auch der elektronischen Geldbörse (dem sogenannten Quick-Chip auf der Bankomatkarte) immer größere Bedeutung zu. Konsumentenschutzminister BÖHMDORFER ist von dieser immer beliebteren bargeldlosen Zahlungsart überzeugt: "Die vermehrte Nutzung der Quick-Funktion ist deshalb sinnvoll, weil bei dieser Zahlungsmethode im Gegensatz zur Transaktion per Bankomatkarte keine zusätzlichen Gebühren anfallen."

Aus Unmut über die vielen Euro-Münzen greifen die Österreicher vermehrt zum Plastikgeld. Alleine in den ersten zehn Tagen nach der Euro-Einführung sind die Transaktionen mit Bankomatkarte im Vergleich zum Vorjahr um 42 Prozent angestiegen. Immer mehr Konsumenten machen dabei auch von der sogenannten Quickcard Gebrauch.
Die Quickcard befindet sich beispielsweise auf allen österreichischen ec- und Bankkundenkarten und ist eine elektronische Geldbörse, die zur bargeldlosen Zahlung von Klein- und Kleinstbeträgen konzipiert wurde. Wie bei der herkömmlichen Geldbörse mit Münz- und Papiergeld, muss auch die elektronische Geldbörse vor der Verwendung mit (elektronischem) Geld ausgestattet - also geladen - werden. Dieser Ladevorgang erfolgt durch einmalige Umbuchung vom eigenen Konto auf den Quick-Chip der Bankomatkarte und kann bei Bankomaten, sowie SB-Terminals in Foyers der Geldinstitute durchgeführt werden. "Quick" zahlen heißt also praktisch und schnell kleine und kleinste Beträge begleichen, ganz einfach und ohne Code.

Konsumentenschutzminister BÖHMDORFER rät den Konsumenten, verstärkt von der Quick-Funktion der Bankomatkarte Gebrauch zu machen. "Zahlungen mit Hilfe dieser auf die Bankomatkarte umgebuchten Beträge lösen nämlich bei der Bank keine Buchungsgebühren ("Zeilengebühren") aus", meint BÖHMDORFER. Darin liegt der große Vorteil der Quick-Funktion der Bankomatkarte. "Als Konsument kann man so vor allem bei kleineren Beträgen Kosten sparen", ist der Konsumentenschutzminister überzeugt.

Bei einer Zeilengebühr von € 0,11 (ATS 1,50.-) bezahlen Sie mit 1-maligem Laden der Quick lediglich € 0,11 (ATS 1,50.-) und können damit beliebig oft insgesamt bis zu € 400,00 (ATS 5.504,12.-) ausgeben (also z.B. 80 mal € 5,00.- für Ausgaben in der Trafik, an Garagenkassen oder in der Bäckerei). Benützen Sie dabei jedesmal die Bankomatkarte, fallen Zeilengebühren von € 8,80 (ATS 120.-) an.

"Allerdings ist zu beachten, dass bei Verlust oder Diebstahl der Karte die Quick-Funktion von jedermann verwendet werden kann", weist BÖHMDORFER hin. Dies kommt dem Verlust von Bargeld gleich.

Als Service bietet der Konsumentenschutzminister BÖHMDORFER an, bei allen Problemen in Zusammehang mit der EURO-Einführung und den damit für die Verbraucher verbundenen Kosten die Servicestelle im Bundesministerium für Justiz, Konsumentenschutzsektion, unter der

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