Keusch: Österreichs höchstgelegene Schutzhütte wird in gemeinsamer Rettungsaktion saniert

44.400 Euro (rund 611.000 Schilling) NÖ Subvention für Erzherzog Johann Hütte

St. Pölten, (SPI) - Der Großglockner wurde im Juli 1800 zum ersten Mal bezwungen. Seit jenem Tag haben bereits Tausende Bergsteiger den fast 3.800 Meter hohen Bergriesen bestiegen. Untrennbar damit verbunden ist die Erzherzog Johann Hütte, Österreichs höchstgelegene Schutzhütte, die nun dringend einer Sanierung bedarf. "Die Erzherzog Johann Hütte dient den Bergsteigern als sicherer Stützpunkt für den Anstieg zum Gipfel. Jährlich nützen sie mehr als 4.000 Menschen als Übernachtungsmöglichkeit. Sie hat Menschen in Bergnot Unterstand gegeben und bereits so manches Unglück verhindern geholfen. Um dieses sanierungsbedürftige Erbe für nachfolgende Generationen zu erhalten, haben sich Spitzenpolitiker aus ganz Österreich bereit erklärt, in einer gemeinsamen Rettungsaktion die nötigen finanziellen Mittel aufzubringen", betont Niederösterreichs sozialdemokratischer Tourismussprecher LAbg. Eduard Keusch. ****

Die Eigenmittel des Österreichischen Alpenklubs (ÖAK), des Eigentümers der Schutzhütte, sowie die Förderungen über den Wasserwirtschaftsfonds belaufen sich auf etwa 618.000 Euro (8,5 Mio. Schilling). Weitere 435.000 Euro (6 Mio. Schilling) sollen als Direktzuschuss vom Bund zur Verfügung gestellt werden. Die restlichen 400.000 Euro (5,5 Mio. Schilling) bringen die Länder, zu je 44.400 Euro (611.000 Schilling) auf. Die Instanderhaltungs- sowie Sanierungskosten gestalten sich aufgrund der extremen Lage im Gletschergebiet als teuer. Bauarbeiter sowie das Baumaterial müssen mit Bergführern oder Hubschraubern zur Hütte gebracht werden. Das erklärt natürlich die hohen Kosten. "Funktionell und auch touristisch ist die Bedeutung der Erzherzog Johann Hütte in Kals unbestritten. Daher freue ich mich, dass ein politischer Schulterschluss eine rasche und unbürokratische finanzielle Hilfestellung möglich machte. Wir müssen uns der hohen Verantwortung gegenüber der Natur sowie der alpinen Regionen bewusst sein und dementsprechend handeln. Künftige Generationen haben ein Recht darauf", so Keusch abschließend. (Schluss) rs

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