Niederwieser zu "Betrifft": ORF billigt Missbrauch Haiders zu eigener Belangsendung

Eklatante Verletzung des Objektivitätsgebots

Wien (SK) "Jörg Haider hat mit dem ORF einen verlässlichen Partner", kritisiert SPÖ-Abgeordneter Erwin Niederwieser die "eklatante Verletzung des Objektivitätsgebots" bei der gestrigen TV-Diskussionssendung "Betrifft". "Bei einer TV-Diskussion so lange und so oft das Wort zu ergreifen ohne dabei auf die Fragestellung einzugehen, ist eine bekannte Strategie Haiders. Dass dabei der Moderator nicht einmal versucht, ihn in die Schranken zu weisen, ist eine Vernachlässigung seiner Aufgabe", so Niederwieser. Anscheinend gelte unter der neuen ORF-Führung die Faustregel, "je niveauloser man sich als PolitikerIn verhält, umso mehr Sendezeit", erklärte Niederwieser am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Die "devote Haltung" des ORF gegenüber dem Kärntner Landeshauptmann könne durch nichts gerechtfertigt werden. Nachdem Haider bei einer TV-Diskussion eines öffentlich rechtlichen Senders ein einstündiges Forum zur Selbstdarstellung geboten worden wäre, "müsste die FPÖ den Anstand haben, die dafür üblichen Tarife einer Werbeschaltung zu bezahlen und Johannes Fischer nach dieser blamablen Performance seine Gage als Moderator anstandslos retournieren", schloss Niederwieser. (Schluss) nf/mm

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