HAIDER (2): "Kein EU-Beitritt Tschechiens mit Temelin!"

"Machen wir 2002 zu unserem Erfolgsjahr"

Linz, 2002-01-13 (fpd) - "Wenn Temelin nicht geschlossen wird, dann gibt es auch keinen EU-Beitritt Tschechiens", stellte der Kärntner Landeshauptmann Dr. Jörg Haider beim FPÖ-Neujahrstreffen unmißverständlich klar. ****

"Wer selbst Kinder hat, muß gegen Temelin sein. Wer Ja zum Leben sagt, muß gegen Temelin sein. Österreich soll nicht ein atomares Testgelände für Tschechien werden." Deshalb sei es sowichtig, daß dieses Volksbegehren in Rotweißrot ein großer Erfolg werde. Die Freiheitlichen seien aufgerufen, wieder einmal die Kastanien aus dem Feuer zu holen, wo andere schweigen oder mutlos geworden seien. Kritik übte Haider am Verbot des Bundeskanzlers an seine Funktionäre, das Volksbegehren zu unterschreiben. Wenn Schüssel seinen Kurs noch steigere, mache er vielleicht noch ein Volksbegehren "Tschechien zuerst". Er werde seinen Kurs aber korrigieren müssen. "Ich respektiere, daß er als Parteiobmann dagegen ist. Aber wenn es ein Erfolg ist, erwarte ich mir, daß er Demokrat genug ist, um zu sagen, daß das Volk klargemacht hat, daß man neu verhandeln muß", sagte Haider. "Geben Sie Gedankenfreiheit, Sire." Es gehe allen Österreichern um die Sicherheit ihrer Heimat.

Die FPÖ sei eine durch Begeisterung getragene Bewegung. Es gehe ihr nicht um Posten und Macht, sondern um die Idee, Österreich freier und demokratischer zu machen, und um mehr Menschlichkeit gegenüber Schwachen. Daher sei es wichtig, die geistige Freiheit an Schulen und Universitäten sicherzustellen, statt der ideologischen Unterdrückung durch politisierende Lehrer. Daher sei es wichtig, Meinungsfreiheit im ORF zu schaffen, statt einem partisanenartigen Kampf gegen die FPÖ. Daher sei es wichtig, dafür zu sorgen, daß Freiheit von Not und Armut besteht. Hier habe man eine große Verantwortung. Freiheit ohne soziale Sicherheit sei keine wirkliche Freiheit. Man dürfe sich nicht der Methoden der Altparteien bedienen. "Öffnet die Türen, wenn die Bürger zu euch kommen mit ihren Anliegen und Nöten." Die Bürger hätten die FPÖ gewählt, weil sie Erwartung und Hoffnung gehegt hätten. Weiters sagte Haider, daß Wendehälse und Karrieristen in der FPÖ nicht erwünscht seien. Das System leiste Widerstand. In der Sozialversicherung etwa erlebe man es täglich. Diese Herrschaften hätten aber den Bürgern einen Dienst zu erweisen und nicht zu politisieren. Auch die Schulen nannte Haider. All dieses Unrecht müsse man aufgreifen.

"Wir stellen eine enorme Kraft dar, die etwas zustandebringt", sagte Haider. "Wir sind auch eine geschlossene Gemeinschaft." Heute beim Neujahrstreffen seien begeisterte Funktionäre aus ganz Österreich gekommen, um der Bundesregierung zu sagen, daß sie auf dem richtigen Weg sei. "Machen wir 2002 zu unserem Erfolgsjahr. Eure Treue gibt uns die Kraft, wirklich erfolgreich zusein. Eure Einsatzfreude ist die beste Garantie, daß wir 2003 den nächsten Erfolg für Österreich landen werden." (Schluß)

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