Michalitsch: Kann Stadt St. Pölten auf 8 Millionen Euro verzichten?

SP NÖ blockiert 5 Millionen Euro für Gemeindespitäler

St. Pölten (NÖI) - Das Übernahmeangebot des Landes für das Krankenhaus St. Pölten würde nicht nur der Stadt 8 Millionen Euro ersparen, sondern darüber hinaus den niederösterreichischen Gemeindespitälern 5 Millionen Euro bringen. Die SP NÖ blockiert also sowohl eine wesentliche finanzielle Verbesserung für die 22 Gemeindespitäler in Niederösterreich, als auch wichtige Infrastrukturmaßnahmen in der Stadt St. Pölten. Die Übernahme des Krankenhauses der Landeshauptstadt würde darüber hinaus den laufenden Ausbau des Spitals sichern, da der Ausbau der Landesspitäler zur Gänze durch das Land finanziert wird. Die hervorragenden Spitzenkräfte, die im Krankenhaus St. Pölten arbeiten, hätten dann optimale Rahmenbedingungen, stellt LAbg. Martin Michalitsch klar.****

Michalitsch wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es gerade die Stadt St. Pölten bitter nötig hätte, jeden Euro dankend anzunehmen. So sehen sich die St. Pöltner durch eine vom Bürgermeister der Stadt hausgemachte Finanzmisere einer Gebührenlawine in Millionenhöhe gegenüber. Wichtige Infrastrukturmaßnahmen bleiben auf der Strecke, weil im Budget Null Handlungsspielraum für wichtige Investitionen im Sinne der Bevölkerung ist. Wenn sich die Stadt 8 Millionen Euro erspart, kann sie auch endlich für Betriebsansiedlungen sorgen. Viel zu teure Grundstückspreise haben derartige Betriebsansiedelungen und damit zahlreiche Arbeitsplätze verhindert.

Das schlechte Ergebnis bei der Volkszählung hat ja schon hinlänglich bewiesen, dass St. Pölten nicht die Attraktivität vorzuweisen hat, die die Menschen suchen. Nicht umsonst haben St. Pöltens Umlandgemeinden durchwegs einen Bevölkerungszuwachs und die Stadt selbst ein dickes Bevölkerungsminus, so Michalitsch.

Rückfragen & Kontakt:

Presse
Tel.: 02742/9020 DW 140

VP Niederösterreich

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NNV/NÖI