Korrektur zu OTS 171: VP-Gerstl: Bankrotterklärung der SPÖ-Verkehrspolitik

In der heutigen OTS;Meldung 171 muss es im letzten Absatz in der 3. Zeile korrekt heißen:
".... Seit 1. November 2001 ist dieser Vertrag nun gültig, und nach knapp 10 Wochen ..."
Die Pressestelle der ÖVP Wien bedauert das Versehen!

Korrigierte Fassung:

VP-Gerstl: Bankrotterklärung der SPÖ-Verkehrspolitik

Utl.: Über 10.000 Züge weniger pro Jahr allein auf den Linien 1, 2, D und 18 =

Wien, 11.01.2002 - "Der ÖPNV-Vertrag der Stadt Wien mit den Wiener Linien ist gescheitert: Allein bei den Straßenbahnlinien 1, 2, D und 18 wird es dieses Jahr mehr als 10.000 Zugsfahrten weniger als im Vorjahr geben! Sämtliche Úheimlichen' Verschlechterungen der Wiener Linien sind sofort rückgängig zu machen und der ÖPNV-Vertrag muß neu verhandelt werden", so der Verkehrssprecher der ÖVP Wien, GR Mag. Wolfgang Gerstl zu den Fahrplanänderungen der Wiener Linien. Seit 7. Jänner 2002 wurden die Intervalle auf den Ringlinien verschlechtert und weniger Züge eingesetzt - zum Teil 20 bis 30 Prozent weniger als vorher. Auch bei der Linie 18 und beim D-Wagen kommt es zu ähnlichen Verschlechterungen. Die Linie 153 wurde gänzlich eingestellt, und bei der Linie 64A wurden seit dem 3. Dezember fünf Haltestellen ersatzlos gestrichen.****

"Der von der ÖVP Wien heftig kritisierte und mit den Stimmen von SPÖ und FPÖ verabschiedete ÖPNV-Vertrag ist offensichtlich ein Blankoscheck für die Wiener Linien. Solange diese tun und lassen können was sie wollen, wird es zu weiteren Verschlechterungen für die Wienerinnen und Wiener kommen" so Gerstl.

Bezüglich der bevorstehenden Tariferhöhungen bei den Wiener Linien zitierte Gerstl SP-Stadtrat Rieder wörtlich aus dessen Budgetantrittsrede vom 19. November 2001. Darin versicherte StR Rieder, dass es weder Gebührenerhöhungen noch Tariferhöhungen geben werde. "Es ist unglaublich, wenn Bürgermeiser Häupl keine 6 Wochen später behaupten kann, Tariferhöhungen seinen unvermeidlich. Das Budget von StR Rider stellt sich nach nur 6 Wochen als falsch heraus. Wenn er Anstand hätte, würde Rieder zurücktreten", so Gerstl weiter.

"Vor Verabschiedung des Vertrages am 25. Oktober 2001 wurde seitens der SPÖ-Stadtregierung versprochen, dass dieser Vertrag zu einer Qualitätsverbesserung führen würde, und Tariferhöhungen nicht bevorstünden. Seit 1. November 2001 ist dieser Vertrag nun gültig, und nach knapp 10 Wochen stellt sich heraus, dass es Verschlechterungen für die Fahrgäste gibt, und Tariferhöhungen anstehen. Die ÖVP Wien fordert daher eine Neuverhandlung dieses Vertrages: Leistungsanreize, Qualitätssicherung und Mitbestimmung seitens der Fahrgäste müssen Bestandteil der Vereinbarung der Stadt Wien mit den Wiener Linien sein", so Gerstl abschließend. (Schluss)

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