Haigermoser: Weitere Markt- und Machtkonzentrationen im Handel sind zu verhindern

Justizminister Böhmdorfer wird ersucht, in Sachen Maximarkt-Verkauf genaue kartellrechtliche Prüfung vorzunehmen

Salzburg, 11-01-2002 (OTS) Die Konzentrationswut im Lebensmittelhandel erfährt mit dem Maximarkt-Verkauf an die SPAR AG einen neuen traurigen Höhepunkt, sagte heute FP-Mittelstandssprecher und Vizepräsident der Wirtschaftskammer Salzburg, NAbg. Helmut Haigermoser.****

Die größte Katastrophe derartiger Konzentrationen sei nicht nur der dadurch entstehende "Einheitsbrei" , sondern liege vielmehr im Erzeugerbereich, wo jetzt schon die noch bestehenden österreichischen Produzenten unter einem massiven "Erpressungsdruck" durch die "Konzentranten" stünden. Die Landwirtschaft werde überhaupt der größte Leidtragende dieser Konzentrationswut sein.

Nach der EU-Osterweiterung werde sich die "Erpressung" der Erzeugerbetriebe ein weiteres Mal verstärken. "Es ist jetzt schon festzustellen, daß die Preisschlachten, welche den Verbrauchern vorgaukeln, es würden deren Interessen vertreten, schlußendlich zu Lasten der gesamten Volkswirtschaft gehen."

Aus diesen Gründen hat Haigermoser jetzt Justizminister Böhmdorfer ersucht, eine genaue kartellrechtliche Prüfung des "Maximarkt-Deals" durchzuführen.(Schluß)

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