Rieder: Grasser hat einige Superlative vergessen

Geringster Einkommenszuwachs, höchste Steuerquote, zweitschlechtestes Wachstum in Europa

Wien, (OTS) "Die schwärmerische Aufzählung von Superlativen zum Budgetvollzug 2001 durch Finanzminister Mag. Karl-Heinz Grasser bedarf einiger Ergänzungen", erklärte Wiens Finanz- und Wirtschaftsstadtrat Dr. Sepp Rieder am Freitag. "So erwartet die Österreicher 2002 das geringste Einkommenswachstum aller Europäer, die höchsten Steuererhöhungen Europas und das zweitschlechteste Wirtschaftswachstum in der EU."

Tatsachen seien weiters, dass die Steuern gegenüber 1999 um ein Fünftel erhöht worden seien, was pro Kopf rund 1000 EURO mehr Steuern für die Österreicher bedeutet, Milliardenbeträge aus der Arbeitslosenversicherung in das Budget abgezweigt werden und ohne die Länder kein Nulldefizit möglich wäre.

Er, Rieder, lade Grasser gerne ein, sich in Wien anzuschauen, wie man Schulden abbaut und einen Budgetüberschuss erwirtschaftet ohne die Konjunktur abzuwürgen und sozialen Kahlschlag zu betreiben.

Wien werde 2002 einen Maastricht-Überschuss von 326,98 Mio. EURO (4,5 Mrd. ATS) erwirtschaften, 145,35 Mio. EURO (2 Mrd. ATS) Schulden abbauen und eine Rekord-Investitionsquote erzielen. Im Rahmen der Verwaltungsreform werde Wien dem Bund durch erbrachte Mehrleistungen darüber hinaus rund 10,174 Mio. EURO (140 Mio. ATS) ersparen. (Schluss) nk

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