Sima zur 27. Temelin-Panne: "Österreich hat Energiekapitel viel zu früh abgeschlossen"

"Gravierende Sicherheitsprobleme nach wie vor ungelöst -Veto-Volksbegehren verhindert Temelin nicht"

Wien (SK) Betroffen zeigt sich SPÖ-Umweltsprecherin über die soeben bekannt gewordene 27. Panne im AKW Temelin: "Wieder einmal wird klar, dass im AKW Temelin vieles im Argen liegt. Klar wird auch wieder einmal, dass Österreich - mit Zustimmung des Veto-Volksbegehrens-Betreibers FPÖ - viel zu früh das Energiekapitel mit Tschechien akzeptiert hat", so Sima am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Nach wie vor seien gravierende Sicherheitsfragen im grenznahen AKW völlig ungelöst, namhafte internationale Experten hätten immer wieder vor einer Inbetriebnahme ohne vorheriger Lösung gewarnt. "Dies hat die Temelin-Betreiber aber keine Sekunde daran gehindert, ihr Prestige-Objekt über Biegen und Brechen in Betrieb zu nehmen", kritisierte Sima. ****

Es sei mehr als bezeichnend für den Gesamtzustand des AKWs, so Sima weiter, dass es nicht einmal sechs Stunden möglich gewesen sei, den Testbetrieb bei 100 Prozent Leistung aufrecht zu erhalten. "Temelin ist und bleibt unsicher. Die blau-schwarze Bundesregierung hätte es deshalb niemals akzeptieren dürfen. Die jetzigen Versuche der FPÖ, mittels Veto-Volksbegehren gegen Temelin aufzutreten, werden nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich die Freiheitlichen als Regierungsvertreter mit ihrer Zustimmung in Brüssel mit dem grenznahen AKW längst abgefunden haben. Das FPÖ-Volksbegehren ist ein Scheinmanöver, das Temelin weder verhindert noch sicherer macht", so die Umweltsprecherin abschließend. (Schluss) hm/mp

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