Bauwirtschaft: "Gesunde Portion Optimismus ist gefragt"

LSth. Gorbach bei der 31. Baustudienwoche in Zürs

Zürs (VLK) - "Die momentanen Aussichten in der Baubranche
sind nicht übermäßig erfreulich. Die öffentliche Hand trägt jedoch durch ihre zahlreichen Bauvorhaben einen maßgeblichen
Anteil zur Konjunkturbelebung bei." Das sagte
Landesstatthalter Hubert Gorbach, heute, Freitag, zum
Abschluss der 31. Baustudienwoche in Zürs. ****

Der Landesstatthalter informierte, welche Impulse in
seinen Ressorts für die Vorarlberger Bauwirtschaft heuer
gesetzt werden sollen und wie diese Vorhaben finanziell
veranschlagt sind. Insgesamt kann für Straßenbau, Hochbau und Wasserwirtschaft mit Investitionen von 198 Millionen Euro
(2,7 Milliarden Schilling) durch Land, Bund und Gemeinden
gerechnet werden, so Gorbach.

Straßenbau: Verländerung der Bundesstraßen

Als ein Thema von besonderer Bedeutung für den Straßenbau erläuterte Gorbach das bisherige Ergebnis der Verhandlungen
zur Verländerung der Bundesstraßen. Vom Bund werde für alle Bundesländer zusammen eine Gesamtjahresrate von 522,7
Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Gemäß dem vereinbarten Aufteilungsschlüssel betrage der Vorarlberger Anteil daran
5,49 Prozent oder 28,7 Millionen Euro. Durch eine
Zusatzvereinbarung trage der Bund zusätzlich noch 72,7
Millionen Euro zu den Kosten für die bauliche Errichtung der
B 200 bei. Weiters steuern die anderen Länder ab dem Jahr
2005 in vier Jahrestranchen insgesamt 40 Millionen Euro zur Südumfahrung Feldkirch bei. Die Vorteile der Verländerung
liegen in der deutlichen Vereinfachung bei der Erstellung und Genehmigung des Budgets, in einfacheren und kürzeren
Planungsphasen sowie in kürzeren Verfahrensdauern, so
Gorbach.

Hochbau: Volumen ist außergewöhnlich

Zum Hochbau meinte der Landestatthalter, dass heuer
lediglich drei neue Projekte (Erweiterung der Fachhochschule Dornbirn, Bestandssanierung an den Landesberufsschulen
Bregenz 1 und 2, Zentralküche am Landeskrankenhaus Feldkirch)
in Angriff genommen werden. Dennoch sei das Volumen und die
Anzahl sämtlicher in Bau befindlicher Projekte im Vergleich
zu den Vorjahren außergewöhnlich. Die Projekte erstrecken
sich über mehrere Jahre, sodass auch in den kommenden Jahren
mit entsprechend hohen Investitionen zu rechnen ist.

Wasserwirtschaft: Kostenintensive Projekte

In der Wasserwirtschaft schlagen sich die kostenintensiven Projekte zur Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung zu
Buche. Gorbach: "In Vorarlberg wurde seit jeher darauf
geachtet, mit den vorhandenen Mitteln effizient zu
wirtschaften." Die neuen Förderrichtlinien für die Siedlungswasserwirtschaft entsprechen diesen Bestrebungen,
betonte der Landestatthalter.
(ke/ug,nvl)

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