Grüne kündigen "kantige Oppositionspolitik" an

Wien, (OTS) Einen Ausblick auf die politische Strategie seiner Partei gab Klubobmann Mag. Christoph Chorherr am Freitag in einem Pressegespräch der Wiener Grünen. Das Jahr 2001 sei vom Wahlausgang geprägt gewesen und vom Versuch, 23 Projekte mit der SPÖ zu verhandeln und auf die Reihe zu bringen. Für heuer kündigte Chorherr eine "kantige Oppositionspolitik" an. Bei aller berechtigter Kritik könne es nicht so sein, dass die Wiener SPÖ die Schuld an den schlechten Wirtschaftsdaten allein der Bundesregierung zuspiele. Als Beispiel führte er die Arbeitslosigkeit bei Frauen an, die in Wien deutlich höher als bundesweit sei. Die schlechte Situation am Arbeitsmarkt wäre, so Chorherr, nur mit einem Bündel von Maßnahmen erfolgreich zu bekämpfen. Als einen wesentlichen Schwerpunkt bezeichnete er vielfältige Aktivitäten im Bildungsbereich.

Entschieden sprach sich der Klubobmann gegen Tariferhöhungen bei den Wiener Linien aus. Es gebe auch andere Möglichkeiten, um Mehreinnahmen zu erzielen. Besseres Service und damit mehr Kunden wären der richtige Weg. Beim Privatfernsehen kritisierte Chorherr, dass eine Empfehlung der Wiener Landesregierung erfolgt sei, obwohl es diesbezüglich keine Gespräche gegeben habe. Für die bevorstehenden politische Arbeit kündigte er für seine Partei "Kontrolle, Kontrolle, Kontrolle" an.

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