Erste Bilanz des Euro-Schwerpunktes im ORF-Fernsehen 33 Stunden Euro-Information im ORF-TV

Wien (OTS) - Der Euro-Informationsschwerpunkt des ORF geht in die letzte Phase - bereits jetzt kann eine erfolgreiche erste Bilanz gezogen werden: Mit insgesamt 33 Stunden Euro-Information in unterschiedlichsten Informations- und Unterhaltungssendungen, 276 themenbezogenen TV-Spots und einer gut frequentierten Info-Hotline hat das ORF-Fernsehen, ähnlich wie bereits beim "Jahr-2000-Problem", dazu beigetragen, dass Österreich die Umstellung auf das Euro-Bargeld nahezu pannenfrei bestanden hat.

Informationsintendant Leopoldseder: "Bevölkerung durch ORF gut vorbereitet"

"Der ORF hat mit seinem ein Jahr andauernden Schwerpunkt zur Euro-Umstellung entscheidend mitgeholfen, dass die Bevölkerung gut vorbereitet war", betont Informationsintendant Hannes Leopoldseder. Bis zum Ende der dualen Phase (28. Februar 2002) wird der Euro-Schwerpunkt fortgeführt. Leopoldseder streicht vor allem zwei Punkte des gesamten Schwerpunktes hervor: "Erstens ist es gelungen, in allen Informationssendungen des Fernsehens koordiniert zu berichten und damit allen Bevölkerungsschichten die Sorgen der Umstellung zu nehmen. Und zweitens war die Kooperation mit der Wirtschaftskammer und der Oesterreichischen Nationalbank bei der gemeinsamen Euro-Hotline 0800-221 222 überaus erfolgreich." Der ORF-Informationsintendant dankte in diesem Zusammenhang ORF-Wirtschaftssprecher Franz Hlavac, verantwortlicher Koordinator des Info-Schwerpunktes.

Mehr als 30.000 Anrufe bei Info-Hotline

Vom 2. Juli 2001 bis 8. Jänner 2002 wurden insgesamt 30.058 Anrufe bei der Euro-Hotline gezählt. Bis Ende März 2002 gibt es weiterhin die Möglichkeit, anzurufen und sich zu informieren. Der Schwerpunkt im ORF-Fernsehen endet am 28. Februar. An diesem Tag nehmen die Österreicher offiziell Abschied vom Schilling. Die Oesterreichische Nationalbank veranstaltet deshalb eine Enquete von der in den "Zeit im Bild"-Sendungen ausführlich berichtet wird. Bis zu diesem Zeitpunkt wird vor allem in "Euro Austria" und in "Willkommen Österreich" der Euro-Schwerpunkt fortgesetzt. In diesen beiden Sendungen wurden bisher die meisten Beiträge und Sendeminuten der Euro-Umstellung gewidmet.

33 Stunden Euro-Information, 276 TV-Spots

Eine Schlüsselrolle beim Euro-Informationsschwerpunkt kommt "Willkommen Österreich" zu. Für den Newsbereich von "Willkommen Österreich" war jeder Donnerstag Eurotag. Waltraud Langer stand als ORF-Euro-Expertin 14 Mal für Fragen rund um die neue Währung zur Verfügung. Zusätzlich hat "Willkommen Österreich News" zwei Tagesthemen dem Euro gewidmet - am Freitag vor Silvester und am Dienstag nach Neujahr. Unter dem Titel "EuroVisionen" hat sich die "Willkommen Österreich Euro Comedy" dem Thema in zehn Folgen humoristisch genähert. Seit 1. Oktober spielt "Willkommen Österreich" mit seinen Seherinnen und Sehern täglich das "Eurospiel". Mehr als 60 Mal wurden bereits Waren mit Euro eingekauft. Auch die "Willkommen Österreich"-Sommertour stand ganz im Zeichen des Euro. Um die acht Autos zu gewinnen, mussten die insgesamt 40.000 Gäste der "Sommertour"-Veranstaltungen Fragen zum Thema Euro beantworten.
In den Sendungen der "ZiB" befassten sich seit 1. März 2001 insgesamt 164 Beiträge mit der neuen Währung. "Euro Austria" brachte dazu bis dato 45 Beiträge auf Sendung. Zwei "Pressestunden" und ein "help tv spezial" standen ebenso ganz im Zeichen des Euro wie Barbara Stöckls "Millionenshow - Ein Euro-Special". Andere Magazine wie "Der Report", "Thema", "Europa-Panorama", "Wochenschau" und "Heimat, fremde Heimat" widmeten sich in 18 Beiträgen der neuen Europawährung. Weiterer Höhepunkt des Euro-Schwerpunktes war die "Euro-Show 2001" mit Vera Russwurm und Stargästen wie Cliff Richards.
Die ORF-Landesstudios widmeten 220 Beiträge dem Euro. Darüber hinaus strahlte der ORF 276 themenbezogene Spots zu prominentesten Sendezeiten aus.
Insgesamt hat das ORF-Fernsehen damit 33 Stunden in unterschiedlichsten Informations- und Unterhaltungssendungen über den Euro berichtet.

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