SPÖ-Neujahrskonferenz: Lorenz Fritz lobt SPÖ-Bildungskonzept

Wien (SK)"Das SPÖ-Bildungskonzept lässt mich hoffen, denn es ist Zeit in Bildungsfragen endlich Nägel mit Köpfen zu machen", erklärte Lorenz Fritz, Generalsekretär der Industriellenvereinigung, in einem Referat bei der SPÖ-Neujahrskonferenz am Donnerstag. "Unternehmen sollen Bildungsausgaben nicht als Kosten, sondern als Investitionen betrachten", forderte Fritz. Weiters müsste auch der Bildungszugang für weniger privilegierte Menschen verbessert werden, so Fritz. "Weiterbildung ist ein dringendes Thema, das auf Basis des SPÖ-Bildungskonzeptes machbar ist", unterstrich der Generalsekretär der Industriellenvereinigung. ****

Rolzhauser: ÖGB kritisiert prekäre Situation von atypisch Beschäftigten

"Atypische Beschäftigungsformen sind ein Trend, der unumkehrbar ist. Besonders prekär ist die Situation für Frauen, die oft aus familiären und arbeitsmarktpolitischen Gründen gezwungen sind, solche Beschäftigungen anzunehmen", erklärte Elisabeth Rolzhauser vom ÖGB in einem Referat zum Thema "Frauen und Arbeitsmarktpolitik" am Donnerstag bei der SPÖ-Neujahrskonferenz. Der ÖGB hat das Projekt "Flexpower" initiiert um die inhomogene Gruppe von atypisch Beschäftigten zu untersuchen und ihnen vor allem Beratung und Hilfe in ihrer schwierigen Situation anzubieten. Vor allem Frauen bedürfen dieser Hilfe, da sie hauptsächlich in die Gruppe der niedrigen Einkommensbezieher bei den atypisch Beschäftigten fallen, so Rolzhauser.

Georg Fischer: Österreich hat weniger dynamisches Wachstum bei den Beschäftigten als andere europäische Staaten

"In Österreich liegt die Beschäftigungsquote älterer Menschen betreffend deutlich unter dem europäischen Durchschnitt, sonst darüber, aber mit einem weniger dynamischen Wachstum als andere europäische Staaten", erklärte Georg Fischer von der EU-Kommission in einem Referat zur europäischen Beschäftigungspolitik bei der SPÖ-Neujahrskonferenz. Die Strukturverbesserungen in Europa hätten die Struktur der Beschäftigten verändert, so sei vor allem die Beschäftigungsquote der Frauen gestiegen, so Fischer. "Man kann sehen, dass man viel für den Arbeitsmarkt tun kann, wenn man in Humankapital investiert", war sich Fischer mit seinen Vorrednern einig. (Schluss) sl

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