Reheis: "Die Verkehrsministerin hat Tirol verraten!"

Wien (SK) Von einem "Verrat an Tirol" spricht der Imster SPÖ-Abgeordnete Gerhard Reheis im Zusammenhang mit der Transitfrage. Laut EU-Kommissar Franz Fischler habe es die österreichische Bundesregierung verabsäumt, für die Zeit nach Ablaufen des Transitvertrages eine besondere Lösung für die sensiblen Zonen im Alpenraum anzustreben. ****

Der Vorschlag Österreichs (drei Jahre Verlängerung bei der Ökopunkteregelung, dafür Verzicht auf die Lkw-Mengenbegrenzung, also keine 108-Prozent-Klausel mehr) ist für den im Verkehrsausschuss tätigen Nationalrat Gerhard Reheis völlig inakzeptabel. Reheis: "Ich werfe der Bundesregierung und insbesondere Verkehrsministerin Monika Forstinger vor, dass in dieser Frage die Sorgen und Belastungen der Tiroler vollkommen missachtet wurden. Es kann nicht im Sinne eines Europa der eigenständigen Regionen sein, wenn man bei so sensiblen Problemen wie dem Transit mit einem Kamm über alles hinwegschert. Die Transitfrage bedarf einer differenzierteren Betrachtung. Die Ignoranz, mit der die Verkehrsministerin in die Transitverhandlungen geht, kommt aus Tiroler Sicht einem Verrat an der Heimat gleich", so Reheis abschließend. (Schluss) ah/mp

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 53427-275
http://www.spoe.at

Pressedienst der SPÖ

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK/SPK