SCHWEITZER: "Sima hat sich vehement für ein Volksbegehren gegen Temelin eingesetzt"

Zweifel an Unabhängigkeit von Greenpeace und Global 2000

Wien, 2002-01-10 (fpd) - Die Ablehnung des Anti-Temelin-Volksbegehrens durch Greenpeace, Global 2000 und SPÖ-Umweltsprecherin Sima sei mehr als seltsam, meinte heute FPÖ-Generalsekretär Mag. Karl Schweitzer. ****

Greenpeace und Global 2000 hätten selber überlegt, im Jahre 1999 ein nahezu gleichlautendes Volksbegehren durchzuführen, betonte Schweitzer. Jetzt, wo es tatsächlich ein Volksbegehren gebe, würden sie als massive Gegner auftreten. Diese Vorgangsweise stelle die Unabhängigkeit dieser Organisationen stark in Frage, da sie das Volksbegehren in Wirklichkeit nur aufgrund der Tatsache ablehnen würden, daß es nicht von einer ihnen nahestehenden Partei initiiert worden sei.

Als besonders bemerkenswert bezeichnete Schweitzer die Rolle von SPÖ-Umweltsprecherin Sima. Greenpeace-Energiesprecher Erwin Mayer habe ihm, Schweitzer, gegenüber bestätigt, daß sich Sima vehement für ein Volksbegehren eingesetzt habe. Es sei äußerst bedenklich, wenn Sima jetzt in öffentlichen Stellungnahmen nichts mehr davon wissen wolle und überhaupt leugne, daß die NGOs für ein Volksbegehren gewesen seien.

Schweitzer wies abschließend noch einmal auf den überparteilichen Charakter des Anti-Temelin-Volksbegehrens hin. Das Volksbegehren nächste Woche sei die letzte Chance, um Temelin zu verhindern. Das sollten auch die NGOs begreifen und es unterstützen. Ideologische Scheuklappen seien jetzt fehl am Platz. (Schluß)

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