Muzik: Bilanz der LKW-Kontrollen des Vorjahres auf Niederösterreichs Strassen besorgniserregend

Forderung nach mehr Kontrollen und schärferen Strafen bestätigt sich

St. Pölten, (SPI) - "Die Bilanz der LKW-Kontrollen, die im vergangenen Jahr auf Niederösterreichs Strassen durchgeführt wurde, ist alles andere als rosig", resümiert der sozialdemokratische Verkehrssprecher LAbg. Hans Muzik. "Sie ist schlicht und einfach besorgniserregend und bestätigt die sozialdemokratischen Forderung nach mehr Kontrollen und vor allem schärferen Strafen für gravierende Mängel im Materialbereich." Die Fakten seitens der Exekutive sprechen für sich. Von den im Jahr 2001 in Niederösterreich durchgeführten 441 Überprüfungen wurden insgesamt 2.175 teils schwerwiegende Mängel festgestellt. Nicht erstaunlich war, dass keineswegs nur ausländische Fahrzeuge von den Beanstandungen betroffen waren, sondern hauptsächlich inländische Unternehmer Anlass für vermehrte Kritik boten. "Es scheint sich bei einigen unserer Frächter immer mehr durchzusetzen, gesetzliche Bestimmungen zu umgehen. LKW-Lenker sind oft viele Stunden - trotz gesetzlich vorgeschriebener Ruhepausen - unterwegs. Bei Übermüdung steigt bekanntlich das Unfallrisiko. Kommen technische Mängel oder Materialermüdung hinzu, sind Katastrophen vorprogrammiert", warnt Verkehrssprecher Muzik.****

"Das Verkehrsaufkommen hat sich seit der Ostöffnung um ein Vielfaches erhöht und wird sich im Zuge einer kommenden EU-Osterweiterung noch weiter steigern. Steigt nun die Anzahl der Unfälle, kollabiert das sensible Verkehrssystem. Daher müssen bereits jetzt Maßnahmen getroffen werden, um einem drohenden Verkehrsinfarkt vorzubeugen. Eine der wichtigsten Vorkehrungen wird es sein, auf Frächter derart einzuwirken, dass die Einhaltung von gesetzlichen Vorschriften gewährleistet wird. Hand in Hand dazu muß die Moral bezüglich der Verkehrstüchtigkeit von Fahrzeugen wieder verbessert werden. Den schwarzen Schafen der Branche muß im Interesse der Verkehrssicherheit das Handwerk gelegt werden. Außerdem bringen sie einen ganzen Berufsstand in Verruf", so LAbg. Muzik. "Die Bundesregierung ist nun aufgefordert noch mehr Kontrollen durchzuführen und schärfere Strafen zu verhängen. Nachlässigkeit darf kein Kavaliersdelikt werden auf Niederösterreichs Strassen".
(Schluss) rs

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