TEMELIN: WESTENTHALER SIEHT VORWÜRFE BESTÄTIGT

Tschechien wäre zu Meldung verpflichtet gewesen

Wien, 2002-01-09 (fpd) - Aufgrund der heutigen Stellungnahme der Prager Atomsicherheitsbehörde sieht FPÖ-Klubobmann Peter Westenthaler

Wien, 2002-01-09 (fpd) - Aufgrund der heutigen Stellungnahme der Prager Atomsicherheitsbehörde sieht FPÖ-Klubobmann Peter Westenthaler seine Vorwürfe, daß Tschechien Österreich nicht über Störfälle informiert habe, bestätigt: "Schließlich gibt selbst die Behörde zu, daß die Reaktorleistung in besagtem Zeitraum mehrmals reduziert werden mußte." ****

Wenn ein Atomkraftwerk aufgrund von unvorhergesehenen Vorfällen die Leistung reduzieren müsse, könne man sehr wohl von Störfällen sprechen, da vor dem Dezember 2001 die Reaktorleistung in 27 Fällen ebenfalls vermindert werden mußte. Westenthaler legte Wert auf die Feststellung, daß seine Informationen direkt aus Tschechien von Personen stammten, die mit dem Kraftwerk Temelin täglich zu tun hätten. Tschechien wäre jedenfalls verpflichtet gewesen, das mehrmalige Herunterfahren der Reaktorleistung zu veröffentlichen und Österreich mitzuteilen. (Schluß)

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