PID: Keine Unterstützung des F-Anti-AKW-Volksbegehrens

Wien, (OTS) In einer ersten Reaktion auf die vom Grünen Klubobmann Christoph Chorherr erhobenen Vorwürfe, der Presse- und Informationsdienst (PID) der Stadt Wien habe mit einer Insertion in einer FPÖ-nahen Zeitung das Anti-AKW-Temelin-Volksbegehren unterstützt, gibt der PID bekannt, dass dies aus folgenden Gründen nicht richtig ist:

1. Die Stadt Wien inseriert jährlich in allen Bezirkszeitungen, darunter auch parteinahe.

2. Die Publikation, die nun zu solchen Spekulationen führt, ist ein periodisch erscheinendes Druckwerk, das sich in der Regel mit den unterschiedlichsten Thematiken des Wiener Stadtgeschehens befasst.

3. Der PID wurde bei Aufgabe des Inserates nicht darüber informiert, dass die redaktionelle Linie der gegenständlichen Ausgabe nicht dem üblichen Charakter des Mediums entspricht und es sich insbesondere um eine Sondernummer zum Anti-AKW-Volksbegehren handelt.

Da in der Zeitung WIR, die an alle Wiener Haushalte ging, das Impressum (S. 2 - quer am Innenrand) für viele LeserInnen nicht eindeutig erkenn- und zuordenbar platziert ist, zudem die Schaltung des Inserates vom Medieneigentümer, Verein für Bürgerinformation, nicht als "Anzeige" oder "Werbeeinschaltung" gekennzeichnet wurde, bedauert der Presse- und Informationsdienst, dass damit irrtümlich die Stadt Wien als Absender der Botschaft betrachtet werden kann. (Schluss) red

Rückfragen & Kontakt:

www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Rudolf Mathias
Tel.: 4000-81 861
e-mail: r.mathias@magnet.atPID-Rathauskorrespondenz:

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK/NRK