KUKACKA: NEUE VERKEHRSWARNTAFELN VON SPÖ-HAIDER SIND NUR PLACEBO-AKTION

Verkehrsschilderwald wird noch dichter

Wien, 9. Jänner 2002 (ÖVP-PK) Skeptisch äußerte sich heute, Mittwoch, ÖVP-Verkehrssprecher Abg. Mag. Helmut Kukacka zur Absicht des oö. SPÖ-Landesverkehrsreferenten LH-Stv. Dipl.Ing. Erich Haider, neue Warntafeln zur Kennzeichnung besonders gefährlicher Straßenabschnitte aufzustellen. Er halte es für eine "Placebo-Aktion mit wenig Wirkung", neue Warntafeln, die nicht den Verkehrs- und Gefahrenzeichen der StVO entsprechen, einzuführen. Außerdem würde bei diesen Warntafeln auch nicht auf konkrete Gefahren- und Unfallursachen hingewiesen, so dass primär nur eine allgemeine Verunsicherung beim Verkehrsteilnehmer eintritt. Damit würde der Verkehrsschilderwald noch dichter gemacht werden. Er sollte vielmehr durchforstet und auf das Notwendige reduziert werden, erklärte Kukacka. ****

Der Drang, fast jede Kreuzung und jeden Straßenzug mit Verkehrszeichen und Warnhinweisen zu versehen, führe einerseits zu einer allgemeinen Überforderung und Ablenkung der Verkehrsteilnehmer, andererseits zu massiven Akzeptanzproblemen bei der Beachtung der Verkehrsvorschriften.

"Jedenfalls können solche Warntafeln kein Ersatz dafür sein, dass Unfallhäufungsstellen auf ihre konkreten Ursachen analysiert und durch entsprechende bauliche Verbesserungsmaßnahmen oder entsprechende Verkehrsleiteinrichtungen verbessert werden", schloss Kukacka.
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