Stoisits: Asfinag geht vor FPÖ-Attacken in die Knie

Entfernung fremdsprachiger Städtenamen zeugt von besonderer Kleinkarriertheit

Wien (OTS) "Die Autobahn und Schnellstraßen AG (Asfinag) ist bereit, vor der FPÖ in die Knie zu gehen und auf Haider-Linie umzuschwenken. Nach den Attacken der Freiheitlichen will sie nun nicht-deutschsprachige Städtenamen aus dem Straßenbild verbannen. Das zeugt von deutlichen xenophoben Reflexen und Berührungsängsten mit den Nachbarstaaten. Damit plant die Asfinag, internationale Abkommen zu ignorieren, damit ja alle Straßenschilder 'deutsch' sind bzw. werden", kritisiert die Minderheitsprecherin der Grünen, Terezija Stoisits.

"Es zeugt von besonderer Kleinkarriertheit und ausgeprägtem Abschottungsdenken, wenn in einem zusammenwachsenden Europa fremdsprachige Städtenamen aus dem Verkehrsbild entfernt werden. Vom "blauen Urgestein", Verkehrsministerin Forstinger ist nicht zu erwarten, daß sie sich an internationale Abkommen zu halten gedenkt und eine gänzliche Lächerlichmachung Österreichs verhindert. "Wie die anderen blauen Geisterfahrer glaubt wohl auch die Ministerin, österreichische Minderheiten und anderssprachige Menschen ignorieren zu können. Dem Tourismusland Österreich wird damit schwerer Schaden zugefügt", so Stoisits.

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