- NEWS-Umfrage zum Temelin-Volksbegehren: 44 Prozent kündigen

an, daran teilzunehmen. - 59 Prozent sind der Meinung: Temelin ist nur nach Schließung sicher, EU-Sicherheitsauflagen reichen nicht aus. - Allerdings: Deutliche Mehrheit glaubt nicht, dass erfolgreiches Volksbegehren Stilllegung Temelins bewirken würde. 4. Vorausmeldung zu NEWS 2/02 v. 11.1.2002

Wien (OTS) - Laut einer in der morgigen Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS veröffentlichten Umfrage geben 44 Prozent der Österreicher an, an dem am kommenden Montag startetenden Anti-Temelin-Volksbegehren teilzunehmen. Gallup-Chef Prof. Fritz Karmasin, der die Umfrage für NEWS durchführte: "Üblicherweise gehen ungefähr die Hälfte derer, die ihre Teilnahme ankündigen, tatsächlich hin. Das würde in diesem Fall rund eine Million bedeuten und das wäre beachtlich." Damit hätte das von der FPÖ initiierte Volksbegehren die Chance, zu den drei bisher erfolgreichsten Volksbegehren zu zählen. Fast 1,4 Millionen Österreicher hatten 1982 gegen das Konferenzzentrum unterschrieben, mehr als 1,2 Millionen 1997 gegen Gentechnik.

Allerdings: eine Mehrheit der Befragten glaubt nicht, dass ein erfolgreiches Volksbegehren Eindruck auf Tschechien machen würde. 71 Prozent der Befragten glauben, dass das AKW auch nach einem überzeugenden Votum nicht stillgelegt wird.

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