FSG-Wien: Arbeitsmarktlage unerträglich

Edler: Druck auf Bundesregierung wegen Beschäftigungsprojekten steigt

Wien (FSG). "Die durch die Nichtumsetzung von ausgeplanten Infrastrukturprojekten entstandene prekäre Arbeitsmarktlage - und hier besonders im Großraum Wien - ist nicht mehr länger vertretbar", erklärte heute der Wiener Vorsitzende der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG), Nationalrat Josef Edler, und forderte die Umsetzung notwendiger Verkehrsprojekte ein.++++

Die FSG Wien hat wiederholt die unbedingt notwendigen Verkehrsprojekte für den Großraum Wien eingefordert. Dazu gehören, so Edler weiter, der

  • Ausbau der TEN-Netze
  • Bau des Zentralbahnhofes Wien
  • Ausbau des Wiener Schnellbahnringes, besonders der S 80 in die Donaustadt
  • Bau des Wiener Autobahn- und Schnellstraßen-Umfahrungsringes mit einer ökologisch vertretbaren Wiener Nordostumfahrung.

Diese Infrastrukturmaßnahmen sind finanziell über ASFINAG und SCHIG finanzierbar; allerdings müsste man endlich das Steuerprivileg für Großspediteure abschaffen und das längst beschlossene Road-Pricing umsetzen. "Wir stehen kurz vor der EU-Osterweiterung - der Nichtausbau der Verkehrsinfrastruktur für den Großraum Wien gefährdet den gesamten Wirtschaftsstandort Österreich", führte Edler aus.

"Die Politik der blau-schwarzen Bundesregierung ist verantwortungslos. Diese hat Österreich mit einer wirtschaftlichen Höchstblüte und hoher internationaler Wertschätzung übernommen; aber nach zwei Jahren herrscht in vielen Bereichen das totale Chaos und Österreich hat international viel an Reputation verloren. Die arbeitenden Menschen in den Betrieben sind stark verunsichert und das Gespenst der Massenarbeitslosigkeit steht wieder im Raum. Die nachträgliche Moderation und Kommentierung der Ereignisse durch den Bundeskanzler ist zuwenig; ich fordere die Bundesregierung auf, im Interesse der arbeitenden Menschen endlich aktiv zu werden und zu handeln", forderte der Wiener FSG-Vorsitzende abschließend. (ew)

FSG, 9. Jänner 2002 Nr. 001

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