Netzwerk europäischer Jugendstil-Städte

Wien, (OTS) Seit 1999 hat sich mit Unterstützung der Europäischen Union ein Netzwerk europäischer Städte entwickelt, die wesentlich vom Jugendstil geprägt wurden. Ziel des "Réseau Art Nouveau Network" ist es , Erfahrungen auszutauschen, Querverbindungen aufzuzeigen, vor allem aber die Öffentlichkeit anzuregen, sich mit dem Erbe des Jugendstils, auch in den nicht verwirklichten Projekten, auseinander zu setzen. Im Netzwerk sind Alesund (Norwegen), Barcelona, Reus und Terrassa in Spanien, Brüssel, Budapest, Glasgow, Helsinki, Ljubljana, Nancy, die italienische Provincia di Varese, Riga und Wien vertreten. In der ersten Phase der Zusammenarbeit wurde die Struktur für zukünftige Aktionen mit Publikationen und einem Internet-Auftritt entwickelt, in der zweiten Phase bis 2004, die ebenfalls von der Europäischen Union unterstützt wird, sind eine Wanderausstellung "Projekt Jugendstil" und didaktische Maßnahmen vor allem auch für die Jugend geplant.****

Aufgrund der bereits geleisteten Arbeit ist es dem Netzwerk heute möglich, sich als engagierte, aktive Vereinigung zu positionieren, die mit ihren Projekten eine große Öffentlichkeit ansprechen kann und will , aber auch wissenschaftliche Qualitätsarbeit liefert. Im Hinblick auf diese Ziele hat das Netzwerk juristische Statuten erarbeitet, eine kleine mobile Präsentation der teilnehmenden Städte, Broschüren, die Internethomepage mit einer Bilderdatenbank www.artnouveau-net.com/ , und eine Publikation zum Thema Jugendstil in den Partnerstädten entwickelt.

Das Schwerpunktprojekt der kommenden drei Jahre ist eine internationale Wanderausstellung mit dem Titel "Art nouveau en projets - Art Nouveau in progress", an der alle Partnerstädte beteiligt sind. Dabei geht es vor allem um Projekte von Architekten und Künstlern, die nie verwirklicht wurden, die heute verloren sind, oder die, nach langer Zeit des Vergessens, wieder Beachtung verdienen. Die Erforschung und Darstellung dieses Erbes soll, komplementär zu jenen Ausstellungen, die bisher gezeigt wurden, das Interesse des Fachpublikums und ansprechen über eine Vielzahl von Aktivitäten auch einem breiten Publikum, vor allem aber der Jugend nähergebracht werden.

In Wien wird bereits im Herbst dieses Jahres ein Kolloquium zu diesem Themenkreis mit Beteiligung internationaler Wissenschaftler stattfinden, die Wanderausstellung wird Wien im Jahr 2004 erreichen. (Schluss) gab

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