WESTENTHALER (1): "Bedeutendstes und wichtigstes Volksbegehren der Zweiten Republik"

Breite Anti-Atom-Bewegung

Wien, 2002-01-09 (fpd) - Als "bedeutendstes und wichtigstes Volksbegehren der Zweiten Republik" bezeichnete FPÖ-Klubobmann Peter Westenthaler in seiner heutigen Pressekonferenz das ab kommenden Montag zur Unterzeichnung aufliegende Anti-Temelin-Volksbegehren. "Die Zukunft und Gesundheit unserer Kinder und unsere eigene Zukunft und Gesundheit stehen auf dem Spiel", betonte Westenthaler. Es gehe darum, zur größten Bedrohung unseres Lebensraums Nein zu sagen. ****

Westenthaler hielt ausdrücklich fest, daß dieses Volksbegehren kein blaues sei, sondern ein rot-weiß-rotes. Es sei überparteilich, dies sei auch in den letzten Wochen deutlich gemacht worden. Die FPÖ stelle sich als Partei nicht in den Vordergrund. Das Volksbegehren werde von einer ganzen Reihe von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens getragen, die mit der FPÖ nichts zu tun hätten und zum Teil ganz anderen politischen Lagern zuzuordnen oder völlig unabhängig seien. Dies beweise den breiten Konsens dieses Volksbegehrens. Westenthaler nannte als Unterstützer Peter Alexander, Miguel Herz-Kestranek, Dagmar Koller, Kräuterpfarrer Weidinger, Willi Dungl, Ex-SPÖ-Politiker wie Karl Schlögl und der Direktor der AK-Kärnten und langjährige SPÖ-Klubobmann Erwein Paska, Niki Lauda, Toni Sailer, Annemarie Moser-Pröll, Franz Wohlfahrt, Herbert Prohaska, Barbara Schett, Claudia Kristofics-Binder, Waterloo & Robinson, das Stoakogler-Trio, Jazz Gitti, Karl Moik, Simone, Antonia, Richard Lugner, Heinz Schimanko, Jeannine Schiller, Alois Mattersberger und Chris aus "Taxi Orange".

Man habe hier eine breite Anti-Atom-Bewegung und keine Parteiveranstaltung, sagte Westenthaler, der an alle politischen Mitbewerber appellierte, dieses Anliegen, das Atomkraftwerk Temelin ein für allemal zu verhindern, zu einem rot-weiß-roten gesamtösterreichischen nationalen Anliegen zu machen. Jetzt wäre es an der Zeit, den Bann zu brechen und eine gesamtösterreichische Initiative daraus zu machen. Westenthaler lud alle anderen Parteien ein, ihre Position noch einmal zu überdenken und teilzuhaben am möglichen Erfolg dieses Volksbegehrens, nicht als Partei, sondern als Persönlichkeiten. Das Motto müsse lauten: "Runter mit der Parteibrille, Ärmel aufkrempeln, Kugelschreiber in die Hand und ein deutliches Signal gegen Temelin setzen." (Forts.)

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