AK kritisiert Schillingmünzen-"Verweigerer"

Finanzminister und Wirtschaftsminister sollen dagegen vorgehen

Wien (AK) - Konsumenten können bis Ende Februar mit Schillingmünzen und -scheinen bezahlen, betont die AK. Bis dahin ist der Schilling gesetzliches Zahlungsmittel neben dem Euro. Die verärgerten Anrufe von Konsumenten bei der kostenlosen AK-Euro-Hotline 0800 801 801 zeigen: Manche Trafiken, Wirtshäuser, Blumengeschäfte und Bäcker lehnen Schillingmünzen oder überhaupt das Bezahlen in Schilling ab. So geht das nicht. Immerhin ist die duale Phase bis 28. Februar ausgemacht, sagt die AK. Der Konsument kann selbst entscheiden, ob er während dieser zwei Monate mit Schilling oder Euro bezahlt. Die AK fordert daher Finanzminister Grasser und Wirtschaftsminister Bartenstein auf, hier für Ordnung zu sorgen und die Verbraucher nicht zu verunsichern. ****

Viele Konsumenten sind verärgert. Die Anrufe bei der AK-Euro-Hotline zeigen, dass manche Wirte, Trafiken, Blumengeschäfte oder Bäcker keine Schilling mehr annehmen wollen. So kann es nicht gehen, sagt die AK. Verbraucher können sowohl in Schilling als auch in Euro bezahlen. Es ist auch erlaubt, einen Teil in Schilling und einen Teil in Euro zu bezahlen bzw herauszugeben. Das ist gesetzlich geregelt -der Schilling ist bis zum 28. Februar noch gesetzliches Zahlungsmittel.

Daher sollen Finanzminister Grasser und Wirtschaftsminister Bartenstein rasch handeln und mit wirksamen Maßnahmen gegen solche Unternehmen vorgehen, verlangt die AK.

Hilfe
Haben Sie Fragen rund um den Euro? Sind Ihnen Unregelmäßigkeiten bei der Euro-Umrechnung oder bei der Doppelpreis-Angabe aufgefallen? Verbraucher können bis Ende März bei der Gratis-Euro-Hotline der AK unter 0800 801 801 von Montag bis Samstag von 7 bis 20 Uhr anrufen oder sich im Internet unter www.eurohotline.at informieren.

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