Forstinger: 29 Mio. Euro für sechs neue K plus Zentren mit 300 ForscherInnen

Infrastrukturministerin präsentiert Gewinner der dritten K plus-Ausschreibung

Wien (OTS) - "Rund 130 Unternehmenspartner, davon rund ein Drittel KMUs in sechs neuen K plus Zentren, zeigen eine beeindruckende Leistungsschau der innovativen heimischen Wirtschaft", betonte Infrastrukturministerin Monika Forstinger heute, Mittwoch, im Rahmen einer Pressekonferenz. Sie präsentierte die sechs neuen Zentren -Gewinner der dritten K plus-Ausschreibung - aus den Bereichen Bioenergie, Tribologie (Reibungslehre), Kunststoffentwicklung und Materialforschung, virtuelle Fahrzeugentwicklung, alpine Naturgefahren und Biokatalyse.*****

Die neuen Zentren sind AB - Applied Biocatalysis, ABC - Austrian Bioenergy Center, AlpS - Center of Natural Hazard Management, PCC -Polymer Competence Center, VIV - The Virtual Vehicle , ACT -Industrial Tribology. Diese Zentren werden in den nächsten Monaten ihren Betrieb aufnehmen. Mit den zur Verfügung stehenden 29 Mio. EURO (400 Mio. ATS) an Bundesmitteln können diese Zentren über einen Zeitraum von vier Jahren gefördert werden. Das gesamte damit bewegte Forschungsvolumen beträgt knapp 80 Mio. %. In Summe sind bei den jetzt genehmigten Zentren 130 Unternehmen beteiligt, im Vollausbau werden etwa 300 Forscherinnen und Forscher in den sechs neuen K plus-Zentren beschäftigt sein.

"K plus ist auch im europäischen Vergleich ein großes nationales Technologieprogramm, das ganz entscheidend dazu beiträgt, Ressourcen zu bündeln und kritische Massen zu erzielen", betonte Forstinger. Im Abschlußbericht der OECD zum Growth-Programm wird das österreichische K plus-Programm explizit als beispielhaft hervorgehoben. Die OECD schreibt derartigen Zentren hohe Bedeutung zur Errichtung von Forschungsnetzwerken zu.

Noch in diesem Frühjahr beginnt die strenge Zwischenevaluierung der bestehenden Zentren. Ein hochrangiges Panel, bestehend aus Experten aus dem In- und Ausland, misst die Ausrichtung der österreichischen Zentren an internationalen Standards. Derzeit werden neue Strategien und Programme zur Regionalisierung, zur Intensivierung der Einbindung der Bundesländer und zum verstärkten Netzwerkaufbau ausgearbeitet. "Die nächsten beiden Jahre dienen der Weiterentwicklung der Zentren und gegebenenfalls einer Neuorientierung des Programms", so die Infrastrukturministerin abschließend.

Weitere Informationen http://www.kplus.at (schluß bxf)

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Dr. Monika Närr
Pressesprecherin
BM für Verkehr, Innovation und Technologie
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