ÖAMTC: Neue Qualität in der österreichischen Verkehrssicherheitspolitik

"Seriöse Verkehrssicherheitsarbeit durch vernetztes Maßnahmenkonzept"

Wien (ÖAMTC-Presse) - Der ÖAMTC begrüßt das am Dienstag vom Ministerrat beschlossene Verkehrssicherheitsprogramm als großen Fortschritt in der österreichischen Verkehrssicherheitspolitik. "Seriöse Verkehrssicherheitsarbeit konzentriert sich nicht nur auf eine einzige Maßnahme, sondern beinhaltet ein ganzes Bündel von Maßnahmen. Der ÖAMTC freut sich über dieses vernetzte Konzept, das Mensch, Straßeninfrastruktur und Technik gleichermaßen umfasst", sagt ÖAMTC-Generalsekretär Hans Peter Halouska.

Erstmals beinhaltet Verkehrssicherheitsarbeit verhaltensändernde Maßnahmen. Anstelle von Strafen setzt man auf Prävention und Nachhaltigkeit. Dieser neue Zugang stößt beim ÖAMTC auf große Zustimmung.

Besonders begrüßt wird vom ÖAMTC die mit 1. Jänner 2003 geplante Einführung der Mehrphasenausbildung zur Verbesserung der Schulung der jungen Führerscheinbesitzer. "Bei der Risikogruppe der Führerscheinneulinge wird es durch Fahrsicherheitstraining, psychologische Schulung und Feedback-Fahrten eine wesentliche Verringerung der Unfallzahlen geben", sagt Halouska.

Das ehrgeizige Ziel von Bundesministerin Monika Forstinger, die Zahl der Verkehrstoten auf Österreichs Straßen bis 2010 um 50 Prozent zu senken, sieht der ÖAMTC-Generalsekretär als besondere Herausforderung: "In den ÖAMTC Fahrsicherheitszentren Teesdorf, Saalfelden, A1-Ring und Kärnten trainieren schon jetzt 40.000 Auto-und Motorradfahrer pro Jahr für mehr Verkehrssicherheit. Mit dem Bau weiterer Fahrsicherheitszentren in Tirol, Vorarlberg und Oberösterreich mit einem Investitionsvolumen von 22 Millionen Euro (302 Millionen Schilling) leistet der ÖAMTC einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung dieses Ziels."

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ÖAMTC-Pressestelle/Elvira Oberweger

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