AK-Veranstaltung: Finanzausgleich - Herausforderungen und Reformperspektiven

Wien (AK) - Das System des österreichischen Finanzausgleichs ist kompliziert und unübersichtlich geworden. Es ist nur mehr wenigen Spezialisten auf Anhieb verständlich. Einige zentrale Herausforderungen - etwa die Auswirkungen der Volkszählungsergebnisse 2001 auf den Finanzausgleich, die Problematik des abgestuften Bevölkerungsschlüssels - und die auftretenden Strukturprobleme haben in letzter Zeit Zweifel an der Brauchbarkeit des bisherigen Modells des Finanzausgleichs geweckt.****

Neben der Darstellung dieser Probleme stehen daher der Reformbedarf und die Reformperspektiven im Mittelpunkt einer AK-Tagung. Dabei sollen auch Aspekte der Aufgaben- und Bundesstaatsreform anklingen. Die Präsentation ausländischer Reformerfahrungen und eine hochrangig besetzte Podiumsdiskussion sollen Anregungen für Österreich liefern.

AK-Veranstaltung: "Finanzausgleich - Herausforderungen und Reformperspektiven"

Montag, 14. Jänner 2002, 9.00 Uhr
Adolf-Czettel-Bildungszentrum der AK-Wien, Großer Sitzungssaal Theresianumgasse 16-18, 1040 Wien

Programm:

9.00 Einleitung
Maria Kubitschek, Leiterin Bereich Wirtschaft, AK Wien

9.15 "Der Stellenwert des Finanzausgleichs - Problemdarstellung, Reformdruck und internationale Perspektiven"
Erich Thöni, Uni Innsbruck

9.45 "Die Relevanz der Bevölkerungsentwicklung für den Finanzausgleich"
Claudia Doubek, Öst. Institut für Raumplanung

11.30 "Auswirkungen der Strukturprobleme des Finanzausgleichs aus Sicht einer Stadt"
Hermann Kepplinger, Stadt Linz

12.00 "Reformbestrebungen im finnischen Finanzausgleich"
Aimo Ryynänen, Uni Tampere

14.00 "Reformperspektiven in der Schweiz - Der neue Finanzausgleich" Rene L. Frey, Uni Basel

14.45 "Reformperspektiven für Österreich - Finanzausgleichs- und Aufgabenreform"
Helfried Bauer, KDZ-Zentrum für Verwaltungsforschung

16.00 Podiumsdiskussion
Alfred Finz, Alexander van der Bellen, Sepp Rieder, Erich Pramböck, Helmut Mödlhammer, Egon Mohr, Rene L. Frey, Aimo Ryynänen

Wir würden uns freuen, eine Vertreterin, einen Vertreter Ihrer Redaktion bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

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