AKS-Wien: "Hat Rauch-Kallat Angst vor einem Votum der Jugend?"

AKS Wien-Vorsitzende Rennert bescheinigt der ÖVP zynischen Umgang mit Meinungsumfragen

Wien (OTS) Die AKS reagiert auf die von Rauch-Kallat zitierte Umfrage des Fessel-Instituts, derzufolge die Hälfte der Jugendlichen gar kein Interesse am Wahlrecht hätten, und stützt damit die Aussagen eines ihrer Sprecher von Sonntag. "Diese Umfrage ist lediglich ein neuer Beweis, dass keine Politik für die Jugend gemacht wird", konstatiert die Wiener AKS-Vorsitzende Lea Rennert. "Dies wird unter dieser Regierung auch so lange nicht geschehen, als die Jugend als Zielgruppe nicht interessant ist." Genau deshalb sei das Wahlrecht für 16 bis 18-jährige auch so wichtig.****

"Nur wenn die ÖVP um die fast 200.000 Wählerstimmen von uns Jugendlichen buhlen muss, ist auch Rauch-Kallat gezwungen, sich um die Anliegen von uns SchülerInnen und Lehrlingen tatsächlich zu kümmern, statt triumphierend Umfragen von befreundeten Institutionen hochzuhalten und gleichzeitig die Politik des Sozialabbaus, der Zugangsbeschränkungen zu Bildungseinrichtungen und der Jugendarbeitslosigkeit weiter zu betreiben", so die AKS-Vorsitzende weiter.

Zynisch nennt Lea Rennert auch den Umgang mit Meinungsumfragen, wie ihn die ÖVP betreibt. "1999 haben zwei Drittel der Österreicherinnen und Österreicher Schüssel nicht zum Kanzler gewählt. Leider sind solche Ergebnisse für die ÖVP irrelevant, wenn es darum geht, die eigene Macht zu sichern. Zitiert werden sie nur, wenn sie die eigene Linie stützen", so Rennert abschließend.(Schluss)ng

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