ATV gegen Aufschub beim Privat-TV

Wien (OTS) - Das österreichische Privatfernsehen ATV, das als einziger Bewerber für Privatfernsehen sein Programm im Kabel bereits sendet, ist gegen rechtliche Verzögerungen bei der Aufnahme des terrestrischen Sendebetriebs von privaten Fernsehen in Österreich. Für den Fall, dass ATV die terrestrische Sendelizenz erhält, hat ATV-Anwalt Michael Krüger in der Vorwoche bei der Kontrollbehörde KommAustria beantragt, dass möglichen Berufungen von Mitbewerbern gegen eine Lizenzvergabe an ATV keine aufschiebende Wirkung zuerkannt wird. Krügers Argument: Das entspreche einerseits dem Vorgehen bei der Lizenzierung der privaten Radiostationen, andererseits sei Österreich das letzte Land in Europa, in dem es noch kein terrestrisches Privatfernsehen gibt. Österreich sei verfassungs- und völkerrechtliche verpflichtet, Privatfernsehen so rasch wie möglich zuzulassen, schrieb ATV-Anwalt Krüger in seinem Antrag an die KommAustria.

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