Umsetzung EU-Regionalpolitik im Rahmen von INTERREG IIIA

Landesregierung bewilligt 5 Millionen Euro Regionalförderung

St.Pölten (NLK) - Die Gemeinschaftsinitiative INTERREG versteht sich als Programm zur Unterstützung grenzüberschreitender Zusammenarbeit. Einerseits soll die Kooperation zwischen den Grenzregionen innerhalb der EU unterstützt werden, andererseits wird insbesondere im Zusammenhang mit der EU-Osterweiterung versucht, Brücken zu den mittel- und osteuropäischen Beitrittskandidaten zu bauen. Gefördert werden insbesondere grenzüberschreitende Wirtschaftskooperationen inklusive Tourismus und Freizeitwirtschaft, grenzüberschreitende Organisationsstrukturen und Netzwerke sowie Natur- und Umweltschutzmaßnahmen inklusive National- und Naturparks.

Vor diesem Hintergrund hat die NÖ Landesregierung zuletzt zur Umsetzung der EU-Regionalpolitik 2000 bis 2006 in der Gemeinschaftsinitiative INTERREG IIIA für Bewilligungen von 2002 bis 2006 einen finanziellen Rahmen zur Aufbringung der erforderlichen nationalen Mittel in der Höhe von 5 Millionen Euro aus Regionalförderungsmitteln beschlossen.

Österreichweit werden für die Gemeinschaftsinitiative INTERREG IIIA in den Subprogrammen für Tschechien, die Slowakei und Ungarn 50 Prozent der veranschlagten Gesamtprojektkosten in der Höhe von 156 Millionen Euro aus EFRE- bzw. nationalen Fördermitteln aufzubringen sein. In Niederösterreich sollen im Zeitraum 2000 bis 2006 Projekte mit Gesamtkosten von rund 14,5 Millionen Euro aus Mitteln der Regionalförderung kofinanziert werden. Somit sind für die gesamte Programmperiode voraussichtlich etwa 7,3 Millionen Euro aus Regionalfördermitteln aufzubringen.

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