Bartenstein will Forschung und Verwertung ihrer Ergebnisse enger verknüpfen

Wirtschaftsministerium fördert mit 1,2 Millionen Euro den

Wien (BMWA-OTS) - Ausbau der Patentverwertungsagentur Tecma

"Für den Wirtschaftsstandort Österreich ist es
unerlässlich, die Innovationsleistung im Unternehmensbereich weiter zu steigern. Der Wissens- und Technologietransfer von den Universitäten vor allem zu österreichischen Unternehmen ist daher von besonderer Bedeutung." Das erklärte Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit Dr. Martin Bartenstein anlässlich der Freigabe weiterer Fördermittel seines Ministeriums für den Ausbau der Patentverwertungsagentur Tecma. Zunächst werden rund 1,2 Millionen Euro (16,5 Millionen Schilling) zur Verfügung gestellt, um das Netzwerk der maßgeblichen Akteure auszugestalten, die Patentfinanzierung zu unterstützen und die Zahl der Verwertungsverträge deutlich anzuheben. ****

Das Wirtschaftsministerium hat bereits die Pilotphase von Tecma mit rund 2,5 Millionen Euro (34,4 Millionen Schilling) unterstützt. Dabei wurden bereits die Grundlagen für den Aufbau der Infrastruktur und für das benötige Netzwerk geschaffen sowie 15 konkrete Verwertungen abgeschlossen. Eine internationale Evaluierung hat deutlich gemacht, dass Tecma bisher ausgezeichnete Arbeit geleistet hat und diese Aktivitäten deshalb auszubauen seien. Bis Ende 2003 sollen daher neben den oben bereits genannten Schwerpunkten die Kooperation mit komplementären Aktivitäten (u.a. Tecnet, Seedfinancing etc.) verstärkt und "InnovationsScouts" als definierte Schnittstellen an Universitäten und Fachhochschulen geschaffen sowie die Patentfinanzierung in größerem Maß unterstützt werden.

Ziel des erweiterten Programmes von Tecma ist die Aktivierung des Innovationspotentials österreichischer Universitäten und Fachhochschulen durch eine stärkere Orientierung der Forschung am Bedarf der österreichischen Wirtschaft. Die Unternehmen profitieren von Tecma durch Vermittlung des für ihre Wettbewerbsfähigkeit benötigen Know-hows und der neuen Technologien. Die Mittel für die 2. Phase sind beim Rat für Forschung und Technologieentwicklung beantragt und sollen in einer der nächsten Vergabesitzungen empfohlen werden.

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