Neuer Prospekt über das Bezirksmuseum Mariahilf

Gratis-Exemplar bei BV 6 anfordern: Tel. 588 21/06 111.

Wien, (OTS) Vielfältige Informationen über die Geschichte des 6. Wiener Gemeindebezirkes bietet das Bezirksmuseum Mariahilf in der Mollardgasse 8 nach einer längeren Umbauphase erneut seinen Besuchern. Im Herbst 2001 erfolgte die Wiedereröffnung des Museums, jetzt wirbt ein neuer Faltprospekt für eine Besichtigung der sehenswerten Sammlung. Das Druckwerk stellt das Bezirksmuseum in Wort und Bild vor, Angaben zur Entwicklung von Mariahilf und Fotos mehrerer Exponate wecken die Neugier auf eine Begegnung mit der Vergangenheit. Vorrangig ist der Prospekt für Mariahilfer Schüler bestimmt, es können jedoch alle Interessenten diese Publikation bei der Bezirksvorstehung Mariahilf unentgeltlich beziehen. Anforderungen werden unter der Telefonnummer 588 21 Kl. 06 111 angenommen, unter post@b06.mag.wien.gv.at sind Bestellungen via E-Mail möglich.****

Von "Omas Waschküche" bis zu alten Brückennamen

Der Prospekt über das Bezirksmuseum Mariahilf enthält Angaben über die Erreichbarkeit mit einem öffentlichen Verkehrsmittel (U 4, 13 A, 14 A bis Pilgramgasse; 57 A bis Esterhazygasse) und einen Lageplan. Das Museum beherbergt rund 30.000 Exponate, wie das letzte erhaltene Jugendstilfenster aus dem "alten" Theater an der Wien und andere bedeutende Erinnerungsstücke aus dieser Spielstätte. Die Schauräume in der Mollardgasse 8 (Mezzanin) sind am Donnerstag und Sonntag zwischen 10 und 12 Uhr geöffnet, zusätzlich kann das Bezirksmuseum am ersten Donnerstag im Monat von 16 bis 18 Uhr aufgesucht werden. Der Eintritt ist an allen Tagen frei, in der Ferienzeit bleibt das Museum geschlossen. Fallweise gestaltet das Bezirksmuseum Mariahilf interessante Sonderausstellungen, es lohnt sich also ein mehrmaliger Besuch.

Zur Vielzahl an Exponaten gehören unter anderem Darstellungen mit historischen Bezirksansichten, alte Grammophone, Stiche, Straßentafeln und sogar "Omas Waschküche" ist in diesem Museum zu finden. Hobby-Historiker entdecken im Bezirksmuseum längst vergessene Bezeichnungen von Orten und Objekten, so befand sich im Bereich der Wienzeile nächst der heutigen Eggerthgasse einst der so genannte "Ratzenstadelsteg". Die Fußgeherverbindung über den Wienfluss erhielt später den Namen "Magdalenenbrücke" (nach der Vorstadt "Magdalenengrund"), letztlich wurde das Bauwerk im Jahre 1919 abgetragen.

Der neue Faltprospekt wurde vom Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien im Auftrag des Bezirkes produziert. Mittel aus dem Bezirksbudget ermöglichten die Finanzierung des Druckwerks. (Schluss) enz

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