Für regionale Strukturen "auch im Sicherheitsbereich" BILD

LH Sausgruber: "Für Sicherheit früh genug Vorsorge treffen"

Bregenz (VLK) - Im Rahmen eines Festaktes zum
Jahreswechsel überreichte Landeshauptmann Herbert Sausgruber Landesauszeichnungen an Vertreter der Sicherheitskräfte im
Land. Verdiente Persönlichkeiten aus Bundesheer,
Bundesgendarmerie, Zoll- und Sicherheitswache wurden am
Montag, 7. Jänner 2002, im Landhaus in Bregenz ausgezeichnet. Oberst Gerald Karner, ein anerkannte Militärstratege des Bundesheeres, hielt den Festvortrag zum Thema "Die
Europäische Sicherheitspolitik im Lichte der Entwicklung seit
11. September 2001". ****

"Wir erleben in Vorarlberg immer wieder, welche Bedeutung Sicherheitskräfte im Lande - Ehrenamtliche und Professionelle
- bei der Bekämpfung von Naturereignissen haben", führte der Landeshauptmann in seiner Ansprache an. Es werde immer wieder sichtbar, dass es eben im Bereich Sicherheit wichtig sei,
früh genug Vorsorge zu treffen: "Einerseits durch gut
ausgebildete Sicherheitskräfte vor Ort, andererseits durch
die Bereitstellung der notwendigen Sicherheits-Infrastruktur.
Wir brauchen auch regionale Strukturen. Bei allen Sparnotwendigkeiten wissen wir was es bedeutet, wenn Beamte
sich vor Ort mit entsprechender Personenkenntnis und
Ortskenntnis befinden", so der Landeshauptmann.

Die Überreichung von Auszeichnungen erfolgte an folgende Personen:

Verdienstzeichen des Landes

Hauptmann Ingo Giesinger, Lauf/Deutschland: Seit
Absolvierung seines Studiums in Graz ist Ingo Giesinger
beruflich in Deutschland tätig. Nach Absolvierung diverser Laufbahn- und Fachkurse ist Hauptmann Giesinger seit 1999 stellvertretender Bataillonskommandant beim Jägerbataillon
33. Durch seine militärische Tätigkeit hält er engen Kontakt
zu seiner Heimat Vorarlberg. So hat er bei der Planung und Durchführung vieler Waffenübungen in den Jahren 1975 bis 2000 mitgewirkt. Es war ihm dabei ein Anliegen, in engem Kontakt
mit den Gemeinden, den Behörden - Zoll, Gendarmerie, Bezirkshauptmannschaften -, aber auch den
Rettungsorganisationen (Rotes Kreuz, Bergrettung etc), die
ihm übertragenen Aufgaben zu erfüllen und über den Bereich
des Bundesheeres hinaus für die Sicherheit der Bevölkerung
des Landes Verantwortung zu übernehmen.

Ehrenzeichen für besondere Verdienste auf dem Gebiete der örtlichen Sicherheitspolizei

- Reinfried Ender (Meiningen): Reinfried Ender war 1982 bis
1983 Postenkommandant des Gendarmeriepostens in Götzis, ehe
er bis 1992 zum Hauptsachbearbeiter und Stellvertreter des Bezirkskommandanten im Bezirksgendarmeriekommando (BGK)
Feldkirch bestellt wurde. Oberst Reinfried Ender wurde mit
Wirkung vom 1. Mai 1993 leitender Beamter und zum
Kommandanten des BGK Feldkirch ernannt. Oberst Ender bewies
schon als Postenkommandant von Götzis ausgezeichnete Führungsqualitäten und großes Interesse an allen dienstlichen Themen. Sein höchstes Ziel war immer, die Beamten so
effizient und rationell wie möglich einzusetzen. Das BGK
Feldkirch führt Oberst Ender mit großer Umsicht und
Genauigkeit.

- Josef Hammerschmidt (Fußach): Josef Hammerschmidt ist seit Jänner 1995 Leiter des Kriminalpolizeilichen
Beratungsdienstes. Mit großem persönlichen Einsatz ist er
seit Jahren mit einem Stand bei jeder Dornbirner Frühjahrs-
und Herbstmesse mit verschiedenen Schwerpunktthemen des Kriminalpolizeilichen Beratungsdienstes - wie beispielsweise
"Gegen Gewalt in der Familie" oder "Sport und Drogen" -
vertreten. Neben sehr hohen Aufklärungserfolgen sind auch
seine flächendeckenden Schulungen von Bankpersonal für das Verhalten bei Raubüberfällen mitverantwortlich am deutlichen Rückgang bei Banküberfällen.

- Ferdinand Mähr (Feldkirch): Herr Mähr ist seit 1. Oktober
1995 Postenkommandant in Satteins. Mit Ablauf des 30. April
2001 ist Abteilungsinspektor Ferdinand Mähr in den Ruhestand getreten. AbtInsp. Mähr legte während seiner Tätigkeit als Postenkommandant von Satteins größten Wert auf sehr gute Sicherheitsverhältnisse in den zum Postenrayon gehörenden Gemeinden Satteins, Schlins, Schnifis, Düns und Dünserberg.
Durch seine konsequente Verkehrsüberwachung konnte die Anzahl
der Verkehrsunfälle - auch die mit Personenschaden - sehr
niedrig gehalten werden. Ferdinand Mähr war daneben auch als Gendarmerie-Strahlenspürer tätig und neben seinem Beruf viele Jahre als Ski- und Bergführer bei Alpineinsätzen sowie als
Lehrer bei Hochgebirgsschulen im Dienste der Allgemeinheit ehrenamtlich tätig.

- Erhard Ziegler (Götzis): Erhard Ziegler ist seit März 1985
bei der Kriminalabteilung tätig und seit Juni 1996 Leiter des Sachbereichs "Raub". Dank seines unnachgiebigen Einsatzes,
seiner fachlichen Kenntnisse und seiner Erfahrungen ist es
ihm und seinen Mitarbeitern gelungen, beinahe alle schweren Raubdelikte und Raubüberfälle auf Kreditinstitute in
Vorarlberg zu klären und den oder die Täter beweiskräftig zu überführen. Durch die rasche Aufklärung von Raubüberfällen
und die damit verbundene abschreckende Wirkung auf
Nachahmungstäter hat ChefInsp. Erhard Ziegler hat einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet, dass schwere
Raubüberfälle in Vorarlberg sehr selten begangen werden.

- Georg Pfefferkorn (Ludesch): Mit Wirkung vom 1. Jänner 1987
wurde Bezirksinspektor Georg Pfefferkorn Mitarbeiter im
Grenzreferat der Finanzlandesdirektion für Vorarlberg, seit
dem 1.2.1995 ist er Referent für Inspektion und Organisation
und ist dabei auch Hauptsachbearbeiter für die
Grenzkontrolle. In dieser Funktion hat er sich einen
ausgezeichneten Ruf verschafft. Durch seine Fachkompetenz und
seine Bereitschaft, sein Wissen auch weiterzugeben, hat er maßgeblich dazu beigetragen, dass trotz stetem
Verkehrszuwachs und immer weniger Personal, die
Kontrollqualität sowie die sicherheitsbehördlichen Erfolge ständig gesteigert werden konnten.

- Peter Mangeng (Koblach): Peter Mangeng ist 1984 in den
Dienst der Zollwache eingetreten und hat in der Folge in den Abteilungen Hörbranz, Tisis, Bangs und Nofels seinen Dienst versehen. Derzeit ist er bei der Sondereinsatzgruppe der
Zollwache in Lustenau stationiert, wo er sich besonders bei
der Wahrnehmung sicherheitspolizeilicher Aufgaben verdient
gemacht hat. In seiner bisherigen Tätigkeit konnte
Bezirksinspektor Mangeng weit über 100 Suchtmittelaufgriffe
an der Grenze tätigen, wobei besonders seine umsichtige Art
und Weise bei der Vernehmungstaktik zu weiteren größeren
Erfolgen führten.

- Reinhold Jurovic (Übersaxen): Nach Absolvierung
verschiedener militärischer Laufbahnkurse wurde Reinhold
Jurovic als Kommandant des ABC-Spürtrupps beim
Militärkommando Vorarlberg eingeteilt. In dieser Funktion hat
er bei den Einsätzen in der Folge des 11. Septembers in
Vorarlberg durch seine Übersicht und sein fachliches Können wesentlich an der ruhigen Bewältigung dieser Herausforderung beigetragen.

- Franz Lauchart (Lauterach): Nach Absolvierung verschiedener militärischer Laufbahnkurse wurde Franz Lauchart als
Kommandant des ABC-Abwehrzuges bei der Stabskompanie des Militärkommandos Vorarlberg eingeteilt. Als solcher ist er
bereits seit Jahren für die Ausbildung der Soldaten
zuständig. Darüber hinaus hat Offiziersstellvertreter Franz Lauchart besonders in der übergreifenden Ausbildung im Rahmen
der ABC-Abwehrübungen des Landes sein Wissen und seine
Erfahrung eingebracht. Durch seine Qualifikation im
fachlichen Bereich in der Spürausbildung hat er hervorragend
mit der Feuerwehr, der Bundesgendarmerie und der Zollwache zusammengearbeitet.

Bitte Sperrfrist bis Montag, 7. Jänner 2002, 18.30 Uhr,
beachten!
(tm/dig,nvl)

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