Vitamine & Co - Bausteine des Lebens

Wien (OTS) - Wir fühlen uns fit und unternehmungslustig, wenn der Körper ausreichend mit Vitaminen und Mineralstoffen versorgt ist. Ein Mangel kann hingegen krank machen. "Vitamine sind wichtige Nährstoffe, die der Körper nicht selbst herstellen kann. Sie müssen daher mit der Nahrung zugeführt werden, ebenso wie Mineralstoffe und Spurenelemente", sagt Dr. Christian Feinböck vom Österreichischen Roten Kreuz.

Es gibt 13 Vitamine, die alle für den Stoffwechsel im Körper sehr wichtig sind. So ist zum Beispiel Vitamin A wichtig für das Sehen, das Immunsystem, die Hautbildung und als Wachstumsfaktor. Fehlt es an Vitamin A, kann es zu Nachtblindheit oder sogar bis zu völliger Blindheit kommen.

Grünes, gelbes und rotes Gemüse enthält Vitamin A, genauso wie etwa Kalbsleber oder Zuckermelonen. Damit die Vitamine auch erhalten bleiben, ist die richtige Lagerung und Zubereitung der Lebensmittel wichtig. Feinböck: "Lange Lagerung, Licht oder Erhitzen können Vitamine zerstören. Außerdem können durch Abschälen oder Entfernen der äußeren Schichten, etwa bei Getreide oder Reis, vitaminreiche Teile verloren gehen. Tiefgefrorenes Gemüse oder kurz gekochtes Gemüse verliert hingegen kaum Vitamine. "

Mineralstoffe, etwa Magnesium oder Kalzium, sind wichtige Partner der Vitamine. Besonders "gefragt" sind sie vor allem während des Wachstums oder in der Schwangerschaft. Sie sind nicht nur für den Stoffwechsel notwendig, sondern auch für Muskelbewegungen, Knochenaufbau, Blutbild oder Wachstum. Feinböck: "Kalzium zum Beispiel wird über Milch und Milchprodukte aufgenommen. Es ist wichtig für Knochen und Zähne. Es reguliert den Herzschlag und ist notwendig für die Muskelkontraktion." Fehlt Kalzium, äußert sich dies in Wachstumsstörungen, schlechten Zähnen, Schlaflosigkeit, Nervosität oder Wadenkrämpfen.

Bei den meisten Mineralstoffen und Spurenelementen ist nicht die Menge, sondern das Verhältnis zueinander ausschlaggebend. Eine möglichst ausgewogene Ernährung, also viel Obst, Gemüse, Getreideprodukte, hilft, einem eventuellen Mangel vorzubeugen und garantiert die ausreichende Versorgung. Das gilt auch für Vitamine. Auch sie werden am besten durch eine ausgewogene Ernährung aufgenommen. "Dann sind auch zusätzliche Vitaminpräparate nicht notwendig", sagt Feinböck.

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